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Datenblatt image
ID 13385

FEUERSALAMANDER


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Jahrgang: 2010

Verlag: Noris Spiele [->]
Autor: Michael Rüttinger, Johann Rüttinger
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2-4

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 4.5 von 10
punkte

Score gesamt: 53.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Zwei bis vier Spieler machen sich auf, den „Kristall der Weisheit“ zu finden. Aber wer entdeckt den geheimen Aufenthaltsort als Erster? Räuber, Mönch, König oder Königin?

Regeln

Jeder Spieler wählt zunächst eine Spielfigur (+ Spielstein) und positioniert beides auf dem entsprechenden Startplatz des Spielplans. Anschließend erhalten alle Spieler zwei Salamander-Karten, die allerdings unterschiedlich sein müssen. Sind beide Karten von derselben Sorte, muss eine Karte ersatzlos abgelegt werden. Last not least einigen sich die Teilnehmer auf eine Punktezahl, die es zum Gewinn des Spiels zu erreichen gilt.

Gewürfelt wird mit drei Wurfstäben, von denen zwei die Augenzahl 1 - 4 haben. Der dritte Wurfstab ist der Symbolstab, welcher zuerst gewertet wird. Zeigt das gewürfelte Symbol einen Feuer-Salamander, muss der Spieler sich die oberste verdeckt liegende Karte vom Nachziehstapel nehmen. Grundsätzlich dürfen jedoch nur zwei Karten auf der Hand gehalten werden, so dass meistens eine Karte abgeworfen werden muss.
Hinsichtlich der gewürfelten Augenstäbe hat der Spieler die Wahl zwischen Addition und Subtraktion der gewürfelten Zahlen. Beispiel: Es wurde eine 3 und eine 1 gewürfelt. Der Spieler kann also entscheiden, ob er 4 Felder (3 + 1) oder 2 Felder (3 - 1) vorziehen möchte.

Um Punkte zu erhalten, müssen Dreier-Kartenkombinationen abgelegt werden. Da jeder Spieler nur zwei Karten auf der Hand halten darf, muss einem Mitspieler eine Karte abgeluchst werden. Dazu werden geschlossene Fragen gestellt, die der Mitspieler wahrheitsgemäß mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten muss. Glaubt jetzt der aktive Spieler, die Karte seines Mitspielers zu kennen, muss er zunächst zu seinem Startplatz zurückkehren, um dort seine Kombination anzusagen. Sollte sich hierbei herausstellen, dass er die Karte des Mitspielers falsch eingeschätzt hat, muss er seine beiden eigenen Karten wieder aufnehmen und wandert direkt ins Verlies. Von dort aus nimmt er später einen neuen Anlauf.

Der Wert einer abgelegten Kombination ist unterschiedlich und kann der Spielregel entnommen werden. Das Spiel endet, sobald ein Spieler die anfangs vereinbarten Punkte erreicht oder überschritten hat. Dieser Spieler hat dann gewonnen.

Meinung

Der Feuer-Salamander ist das dritte und abschließende Spiel der „Drei Magier Serie“, die vom Noris Verlag anlässlich des 25jährigen Jubiläums neu aufgelegt wurde. Und genau wie den Spielen Die Magier und Das Blaue Amulett merkt man auch dem Feuer-Salamander diese Jahre deutlich an. Die Optik wirkt sicherlich leicht „antiquiert“, aber das ist nicht negativ gemeint. Schließlich muss es nicht immer derselbe Stil modernerer Spiele sein. Und die riesigen Spielfiguren aus Holz sowie die Wurfstäbchen heben sich durchaus von filigraneren Spielfiguren der Neuzeit ab.

Hinsichtlich des Spielspaßes fehlt es jedoch an einer gewissen Dynamik, denn irgendwann kommt es zwangsläufig zu einem „Leerlauf“. Dieser tritt vor allem dann ein, wenn ein Spieler eine Kartenkombination abgelegt hat und sich mühselig neue Karten erspielen muss. Und wenn solche Abschnitte öfters vorkommen (je nach vereinbarter Ziel-Punktzahl), dann zieht sich das Spiel doch ziemlich in die Länge, ohne ständigen Spielspaß zu gewährleisten.

Der Feuer-Salamander ist zwar für zwei bis vier Spieler konzipiert, aber speziell im Zweierspiel fehlt die nötige Würze. Zu dritt oder im Idealfall zu viert kommt mehr Bewegung in die Partie, außerdem wird das Spiel dabei anspruchsvoller, weil sich die Spieler mehr Karten merken müssen. Hinsichtlich der Komplexität eignet sich Der Feuer-Salamander zwar auch für Kinder ab ca. zehn Jahren, aber die erwähnten Zeiten der Tatenlosigkeit führen dazu, dass die Kids schnell das Interesse verlieren. Insofern sind Erwachsene oder ältere Jugendliche eher das richtige Klientel.

Zweifellos war das Spiel seinerzeit ein echtes Novum und ein Highlight des Spielemarkts, aber die Zeiten haben sich nun mal geändert. Die Ansprüche der Vielspieler sind gestiegen, und ehrlich gesagt erfüllt Der Feuer-Salamander diese Bedürfnisse nur noch teilweise. Aber um nicht falsch verstanden zu werden: Der Feuer-Salamander ist kein schlechtes Spiel! Das Spielprinzip funktioniert und im Großen und Ganzen weiß das Spiel immer noch zu gefallen. Aber halt nicht in dem Ausmaß wie neuere Spiele, was letztendlich die Crux an der Sache ist.

Fazit

Wer älteren Spielen mit antiquierter Optik nicht negativ gegenüber steht, kann den Feuer-Salamander ruhig einmal ausprobieren. „Spielkinder der Neuzeit“ hingegen sollten doch eher auf modernere Spiele ausweichen.


2010-12-31, Wolfgang Volk (heavywolf)



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LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic


Bewertungen
4.5cp
01.12.2010
hat was... ist mir unterm Strich jedoch zu antiquiert

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