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Datenblatt image
ID 12893

CHARLY


cover
Jahrgang: 2010

Verlag: abacusspiele [->]
Autor: Inon Kohn
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2-6

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20

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ab 6


Material: mittelmässig
Komplexität: gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 6.4 von 10
punkte

Score gesamt: 56.8% von 100
score
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Rezension

Ziel

Die Spieler sammeln möglichst zueinander passende Tier- und Futterkarten.

Regeln

Jeder Spieler erhält sieben Tierkarten und ein Mal Futter. Die Hunde, Mäuse, Kaninchen und Affen benötigen spezielle Nahrung, jeweils zwischen 1 und 3 Stück. Schweine fressen dagegen alles. Futterkarten gibt es in den passenden Obst- und Gemüsesorten mit den Werten 4 bis 8. Außerdem werden ein bis drei Futterkarten offen ausgelegt.

Reihum darf eine Tierkarte nach dem üblichen Muster ausgetauscht werden: Karte nachziehen, Karte abwerfen. Wer davon genug hat, lädt zum Festessen ein. Die anderen Spieler dürfen nur noch ein Mal tauschen, dann beginnt das große Fressen. Die offene Futterauslage wird um die Handkarten der Spieler ergänzt und anschließend reihum Tiere an die Futterstellen angelegt –solange noch Futter übrig ist. Verbleibende Tiere müssen mit Honigtropfen ernährt werden, von denen die Spieler zu Beginn mit 15 Stück ausgestattet werden. Schweine benötigen übrigens die doppelte Honigportion.

Charly endet, sobald einem Spieler der Honig ausgeht. Wer davon noch den größten Vorrat besitzt, gewinnt.

Meinung

Die tierisch-witzige Gestaltung von Charly suggeriert, dass hier ein lupenreines Kinderspiel vorliegt. Dem ist jedoch nicht so! Vielmehr liegen Vergleiche mit Coloretto, 6 nimmt, Keltis Kartenspiel oder Hab & Gut auf der Hand: Jeder Spieler verfügt über ein Teilwissen zur verfügbaren Futtermenge und versucht, seine Handkarten entsprechend anzupassen. Karten mit viel Futterbedarf abwerfen und mit reichlich Glück durch genügsamere Viecher ersetzen.

In dieser ersten Phase dominiert der Zufall, weshalb der zweite Teil der viel spannendere ist: Welche Tierkarte sollte noch schnell angelegt werden? Welches Futter benötigen die Mitspieler? Welche Futterkarten hatten diese auf der Hand? Hier kann ein wenig taktiert werden, Überraschungen sind jedoch nie ausgeschlossen. Dank der passenden Spieldauer wird Charly auch gerne gleich ein zweites oder gar drittes Mal hintereinander gespielt.

Und auch wenn er nur aus Plastik ist, in der Qualität von billigen Tiefziehteilen: Der Futternapf, in den die abzugebenden Honigtropfen gelegt werden, hat schon etwas. Gut gemacht, Abacus!

Fazit

Charly ist ein echtes Familienspiel, das nicht nur Kindern gefällt, sondern auch bei älteren Spielern gut ankommt. Ein Kartenspiel, das sich locker mal zwischendurch spielen lässt und das dank seines stimmigen Designs auch nie langweilig wird.


2010-06-17, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6.5cp
16.06.2010
nett f?r zwischendurch :)
6.5niggi
21.06.2010
lockeres, schnelles Spielchen
6.5KleinerEsel
03.02.2012
Sch?nes, schnelles Spiel, vor allem ab 4 Spieler.
6mueslipapa
16.02.2012
Angenehmes Spiel, wenn man mit mehreren am Tisch sitzt.

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