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Datenblatt image
ID 12379

BURG DER 1000 SPIEGEL


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Kosmos [->]
Autor: Inka Brand, Markus Brand
Grafik: Damon S. Brown, Michael Menzel

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2-4

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20

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ab 6


Material: sehr hochwertig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: gering
Interaktion: gering
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 5.9 von 10
punkte

Score gesamt: 60.5% von 100
score
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Rezension

Ziel

Vampir Viktor ist überfordert: Seine Burg ist viel zu groß! Kannst Du ihm helfen, seinen Ritterhelm wiederzufinden? Oder seine Schatztruhe? Vielleicht sogar das Lexikon der gruseligsten Vampire? Aber achte darauf, dass Du ihn nicht in den Raum mit dem Knoblauch führst!

Regeln

Die Burg besteht aus neun in einem 3x3-Raster angeordneten Räumen. Die Fenster werden in Form von Burgkarten in den Packungsrand eingelassen und zeigen innengerichtet diverse Gegenstände, darunter auch eine Knoblauch-Knolle. Da sich der eigentliche Spielplan auf Kartonabschlusshöhe befindet, können die Gegenstände nur gesehen werden, wenn durch das einzige mit einem Loch ausgestattete Fenster geguckt wird. Durch die Verwendung mehrerer Spiegel im Inneren der Burg lässt sich die Blickrichtung beliebig beeinflussen.

Reihum werden einzelne Züge durchgeführt, um Punkte zu sammeln. Zunächst muss jedoch das Loch-Fenster mit einem anderen vertauscht werden, um für eine gewisse Fluktuation zu sorgen. Danach wird mit einem Würfel die Zugweite der Viktor-Figur bestimmt, die auf den Burgzinnen im Kreis läuft und an einem Fenster stehen bleibt. Der dort auf dem Spielplan angegebene Gegenstand soll gefunden werden, wofür bis zu drei Spiegel versetzt werden dürfen. Die Mitspieler dürfen tippen, ob die Spiegel tatsächlich das gesuchte Objekt erblicken lassen. Für jeden richtigen Tipp, und auch für das korrekte Versetzen der Spiegel durch den aktiven Spieler, gibt es einen Punkt. Genauer gesagt einen Bluttropfen. In der Regel auch schlicht als „Vampir-Drops“ bezeichnet. Kann der aktive Spieler zusätzlich den Raum identifizieren, in dem der Gegenstand liegt, erhält er einen weiteren Tropfen.

Wer zuerst die spielerzahlabhängigen Mindestzahl Bluttropfen gesammelt hat, darf sich fortan als „Meister der 1000 Spiegel“ betiteln lassen. Wer es etwas schwieriger mag, kann auch den rückseitigen Spielplan ohne Hilfslinien oder gar eine Tür als Hindernis verwenden. Hardcore-Vampire verdrehen zusätzlich auch noch das Schachtelteil zwischen den Zügen.

Meinung

Die geniale Verwendung des Pappkartons und auch die Verarbeitungsqualität der Spiegel sind beeindruckend. Selbst über die längste Spiegelstrecke ist das Zielobjekt noch gut zu erkennen, scharf und groß genug. Natürlich muss auf eine helle Umgebung geachtet werden, denn eine Innenbeleuchtung gibt es nicht. Ein wenig Tageslicht oder eine normale Zimmerbeleuchtung reichen völlig aus, um die Burg der 1000 Spiegel zu spielen.

Ein wenig anstrengend ist es trotzdem, was auf das Memoryelement zurückzuführen ist. In der schwierigsten Variante –also mit Verdrehen der Box- ist schnell ein Knoten im Kopf. Doch wer braucht das schon? Hirnakrobatik kann auch leicht übertrieben werden, bei der Burg sollte jedoch der Spaß im Vordergrund stehen. Dieser ist für Erwachsene bereits nach wenigen Partien verbraucht, wohingegen Kinder in den Spiegeln noch eine ganz andere Funktion entdecken. Oder besser gesagt: mehrere. Denn Spiegel lassen sich so wunderbar für ganz viele Dinge verwenden. Man kann sich selbst anschauen. Wimpern anmalen, so wie die Mami es macht. Pickel ausdrücken. Das Geschwisterchen geheim beobachten. Lustige Spiele mit dem Hauskater spielen, der den reflektierten Fleck an der Wand hochinteressant findet. Und, und, und. Kinder können ja so kreativ sein – nicht nur der Meister der 1000 Spiegel.

Fazit

Völlig zu Recht sorgte die Burg der 1000 Spiegel bei der Pressevorführung auf der Nürnberger Spielwarenmesse 2009 mit seinem tollen Material für Aufsehen. Dass der eigentliche Spielablauf keine nennenswerte Dauerbegeisterung verursacht, ist zu verschmerzen, denn für Kinder ist die Burg nicht nur faszinierend, sondern auch Anregung für viele andere Dinge.


2009-06-26, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5cp
14.06.2009
anstrengender als Memory, aber sehr sch?nes Material
6niggi
15.06.2009
6.5flulalu
01.07.2013
7MarkusB
08.05.2013
5gaulhuber
14.08.2013

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