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Datenblatt image
ID 11860

SUSHIZOCK IM GOCKELWOK


cover
Jahrgang: 2008

Verlag: Zoch [->]
Autor: Reiner Knizia
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2-5

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20

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Material: hochwertig
Komplexität: gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: geringf5
Bewertung angespielt: 6.7 von 10
punkte

Score gesamt: 63.9% von 100
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Rezension

Ziel

Immer nur Bratwürmer? Das ist doch auf Dauer langweilig! Deshalb werden jetzt zur Abwechslung mal leckere Sushi-Happen erwürfelt. Das erfreut nicht nur hippe Hühner, sondern den Reiher Willy, der diese glorreiche Idee hatte.

Regeln

12 Sushi- und 12 Gräten-Plättchen werden jeweils gemischt und in zwei Reihen ausgelegt. Reihum wird nun versucht, mit fünf Würfeln in bis zu drei Versuchen ein möglichst guten Fisch zu ergattern. Zwischen den Würfen ist das Herauslegen von ein oder mehreren Würfeln möglich, sodass gezielt auf bestimmte Kombinationen gepokert werden kann.

Die Würfel zeigen vier verschiedene Symbole: Sushi, Gräte sowie Stäbchen in den Farben blau und rot. Die Anzahl der Sushi zeigenden Würfel bestimmt das Sushi-Plättchen, das sich der Spieler nehmen darf. Analog verhält es sich mit den Gräten, die im Gegensatz zum Sushi jedoch Minuspunkte zeigen. Sushi und Gräten sammeln die Spieler in zwei getrennten Türmchen, sodass stets nur die beiden obersten zu sehen sind. Drei gleichfarbige Stäbchen erlauben das oberste Plättchen eines beliebigen Mitspielers zu nehmen. Wer sogar vier oder fünf schafft, darf sogar ein beliebiges wählen.

Sind alle Plättchen aus der Tischmitte aufgeteilt, wird abgerechnet. Es zählen alle gesammelten Gräten sowie maximal die gleiche Anzahl an Sushi. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Meinung

Erfahrene Würfelfreunde der Zoch’schen Kleinspiele stellen sich zunächst die Grätchen-Frage: Brauch ich das, wenn ich schon Heckmeck am Bratwurmeck besitze? Die Antwort lautet: Warum denn nicht?! Zum einen ist das Sushi eine willkommene Abwechslung zum simpler gestrickten Heckmeck, zum anderen kosten beide nicht die Welt. Und viel Platz nehmen sie auch nicht gerade weg.

Technisch gibt es zugegebenermaßen eher wenig Unterschiede, aber das ist nur ein weiterer Vorteil. Die Kunststoffplättchen sind beim Sushi etwas flacher geraten und lassen sich so besser stapeln. Mit den alten Maßen hätten sie aber auch nicht mehr in den Schachteleinsatz gepasst. 

Auch taktisch ist Sushi sammeln nicht viel planbarer als die Bratwurmschlacht. Zwar lässt sich gezielt auf einzelne Fische oder Stäbchen spielen, aber bei allen Versuchen entscheidet letztlich der Würfel, ob das Unterfangen erfolgreich ist oder nicht. Es klappt halt nicht immer, nur die hohen Sushis und die niedrigen Gräten zu treffen!

Fazit

Fische fangen statt Würmer suchen –trotz geringer Unterschiede handelt es sich bei Sushizock im Gockelwok um eine gelungene Variante des bekannten Heckmecks für Vielwürfler und Würmerfreunde. Material und Spielspaß stehen wie beim wirbellosen Vorgänger im Vordergrund. Ein schönes Mitbringspiel für Jedermann.


2009-06-25, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6.5cp
04.05.2009
Eine sch?ne Variante zu Heckmeck.
6.5niggi
04.05.2009
7rolf.gerhard
16.08.2009
6sandokan
21.11.2014
Leider kann es mit Heckmeck nicht mithalten
7.5MarkusB
10.05.2013

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