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ID 10656

DOUBLE OR NOTHING


cover
Jahrgang: 2006

Verlag: Piatnik [->]
Autor: Reiner Knizia
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3-6

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20

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f5
Bewertung angespielt: 0.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.2% von 100
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Rezension

Ziel

In Double or Nothing geht es darum, mit der richtigen Kartenreihenfolge und der richtigen Entscheidung zur rechten Zeit möglichst viele Punkte zu erhalten.

Regeln

Die Spieler decken Karten auf, deren einzige Information die altbekannten Symbole Kreuz, Pik, Herz und Karo sind. Zahlen fehlen gänzlich. Ähnlich wie bei Domino ist es erforderlich, dass in der auszulegenden Kartenreihe immer mindestens eines dieser Symbole auf den Karten vorhanden ist. Der Spieler muss sich also in jedem Zug entscheiden, ob er die ausliegenden Symbole zählt und zu Punkten umwandelt, oder ob er eine weitere Karte anlegt. Passt die Karte, ist alles gut und der nächste Spieler ist an der Reihe. Sollte die Karte jedoch nicht passen, fliegt der Spieler aus der laufenden Runde. Dieses wird mit einem "Out”–Plättchen entsprechend angezeigt.

Je länger ein Spieler im Spiel bleibt, desto größer das Risiko, eine unpassende Karte zu ziehen. Andererseits steigt auch die Chance, eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Diese wird zudem noch einmal erhöht, wenn eine Bonuskarte, in diesem Fall tatsächlich eine Zahl, gezogen wird.  Der ausliegende Kartenwert wird dann um den Bonus erhöht. Eine ausliegende Bonuskarte macht das Spiel heikler, denn nun würde eine zweite gezogene Bonuskarte die Runde sofort beenden, ohne dass ein Spieler Punkte erhält. Sollte zu irgendeinem Zeitpunkt ein einzelner Spieler in der Runde noch aktiv sein, weil die anderen bereits ihre “Out”–Plättchen gelegt haben, spielt dieser Spieler um “Double or Nothing”.

Er muss zwei Karten ziehen und erhält die doppelte Punktzahl, wenn beide Karten sich passend in die Reihe legen lassen. Helfen kann dabei eine der drei Handkarten, die der Spieler am Anfang des Spiels erhalten hat. Nachgezogen werden Handkarten nicht, so dass diese Karten lediglich als Platzhalterkarten in der Not zu nutzen sind,

 

Meinung

Interessant fanden wir das permanente Entscheidungsdilemma, entweder oft wenig Punkte zu notieren oder mit Risiko weiterzuspielen und in einem Zug viele Punkte zu kassieren.

Das Spielmaterial verdient allerdings Abzüge in der B-Note. Die Packung ist für ein Kartenspiel viel zu groß, die Punkteanzeige allein rechtfertigt diese Schachtelgröße keinesfalls. Auch erschienen uns die Symbole auf den Karten etwas “abgegriffen”. Mit etwas mehr Design-Phantasie hätten sich sicher ein paar nettere Grafiken gefunden. Wie wäre es mit der Tierwelt? Fuchs, Hase, Bär, Igel?  Ein Lob geht dagegen an den klassischen Pöppel in sechs Farben und an die kompakte, gut verständliche und mehrsprachige Spielregel.

Fazit

Wer Domino-ähnliche Legespiele mag, wird mit Double or Nothing gut zurecht kommen. Das zusätzliche Zock-Element macht aus einer eher spannungsarmen Aneinanderlegerei ein durchaus reizvolles Hybridprodukt.

 


2010-01-23, Jens Loddeke (jens)



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