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Datenblatt image
ID 17744

TOPOUM


cover
Jahrgang: 2016

Verlag: Looping Games [->]
Autor: Perepau LListosella
Grafik: Pedro Soto

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2-4

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60-90

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ab 14


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Im Verlauf des ersten Weltkriegs wurden die meisten Felder verwüstet oder eingeebnet. Um die wenigen Gebiete, die noch bewohnt werden können, streiten sich zwei bis vier Spieler in der Rolle von Maulwürfen.

Regeln

Zunächst wird der Spielplan in die Mitte gelegt und jeder Spieler erhält vier Maulwürfe sowie 16 Basismarker seiner Farbe. Nun wird die Startaufstellung platziert, bei der die Spieler jeweils zwei ihrer Felder um ein neutrales Territorium anordnen. Auf jeweils einem eigenen Feld sitzt ein eigener Maulwurf.

Die Spieler führen reihum eine Aktion aus. Um in die Schlacht zu ziehen, nimmt der aktive Spieler einen Maulwurf und eine Basis aus seinem Vorrat und legt diese Kombination auf ein beliebiges Feld. Anschließend spielt er eine Karte von der Auslage oder eine Handkarte aus. Alternativ kann der Spieler auch beliebig viele eigene Maulwürfe bewegen und dann eine Aktionskarte spielen oder die Basis wechseln, auf der er sich befindet. Es gibt verschiedene Kartenkategorien. Kampfkarten dienen zur Entfernung von gegnerischen Maulwürfen oder Territorien. Bewegungskarten erlauben den Spielern, mit eigenen und ggf. auch fremden Maulwürfen zu ziehen. Ausdehnungskarten lassen das Schlachtfeld wachsen bzw. dienen der Anordnung neuer Basen inkl. Maulwürfen. Last not least gibt es noch spezielle Karten und in den Expertenvarianten einige Hindernisse und/oder Landwirtkarten.

Jetzt werden Siegpunkte für die Sichtlinie zwischen zwei eigenen Maulwürfen vergeben. Zum Abschluss einer Runde werden die Karten aufgefüllt und der nächste Durchgang beginnt. Das Spiel endet, sobald die Karte „Frieden“ aufgedeckt wird. Diese Runde wird noch gespielt, dann erfolgt die Schlusswertung, in der die Spieler noch Siegpunkte für Kategorienmehrheiten und Gruppenbildungen erhalten. Der Spieler mit den meisten Punkten hat dann gewonnen.

Meinung

Maulwürfe! Wie abgefahren ist das denn! Sehr geil – allein schon für diese skurrile Idee gibt es ein Sonderlob für ein originelles Thema, das in der Form noch nicht da war.

Hinsichtlich der Mechanik ist Topoum allerdings nicht ganz so innovativ, dennoch ist dieses Spielprinzip definitiv noch nicht ausgelutscht. Das Ganze ist vielmehr erfrischend neu und funktional sehr gut ausbalanciert. In den Testrunden erfreuten sich primär die Kampfkarten größter Beliebtheit, aber de facto sind durchweg alle Kategorien wichtig und sinnvoll. Und am Ende gibt es schließlich auch Sondersiegpunkte für die Kategorienmehrheiten. Wenn die Konkurrenten beispielsweise wenig Ausdehnungskarten verwenden (was sicherlich nicht empfehlenswert ist), dann kann ein pazifistisch veranlagter Spieler durchaus viele Punkte mit einer Konzentration auf diese Strategie machen. Eine breitgefächerte Strategie mit Schwerpunkt auf zwei Kategorien ist daher vermutlich am aussichtsreichsten.

Beim ersten Betrachten wirkt die Spielanleitung ein bisschen chaotisch, aber dieser Ersteindruck täuscht. Es empfiehlt sich, die verschiedenen Kriegsregeln zunächst einfach zu ignorieren und sich auf dien eigentlichen Ablauf zu konzentrieren. Dieser ist im Großen und Ganzen gut verständlich und nachvollziehbar strukturiert. Sobald man einen Großüberblick hat, kann man immer noch die Kriegsregeln nachlesen.

Kommen wir zum Spielspaß: Für Freunde von einfachen Kriegsspielen gilt „Daumen hoch“. Topoum ist ein durchaus gelungenes Spiel, das Genrefreunden ans Herz gelegt werden kann. Dabei ist allerdings anzumerken, dass Topoum kein hochkomplexes Schwergewicht ist, sondern eher ein Licht- bis Mittelgewicht.

Fazit

Wer lockere Kriegsspiele mag, sollte Topoum unbedingt mal ausprobieren. Das Thema ist erfrischend originell (und witzig), und der Spielspaß ist deutlich über dem Durchschnitt angesiedelt.


2017-06-28, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
7heavywolf
24.06.2017

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