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Datenblatt image
ID 17735

SEA OF CLOUDS


cover
Jahrgang: 2016

Verlag: Iello [->]
Autor: Théo Rivière
Grafik: Miguel Coimbra

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2-4

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45

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 8.0 von 10
punkte

Score gesamt: 60.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Im Wolkenmeer Sea of Clouds treiben Luftpiraten ihr Unwesen. Aber keine Angst, denn das seid nämlich ihr selbst! Seht also zu, dass ihr möglichst viele Schätze abgreift, wenn ihr feindliche Schiffe entert!

Regeln

Eine Partie dauert genau 12 Runden, in denen Ausrüstungsgegenstände und Crewmitglieder gesammelt werden. Letztere dürfen alle 4 Runden gegen ihre Nachbarn kämpfen -um sich sofort danach gleich abzusetzen. (Muss wohl doch nicht so doll an Bord sein...)

Das Einsammeln erfolgt auf sehr eigenwillige Art: Es gibt drei verschiedene "Beuteanteile" in Form von verdeckten Stapeln, die zu Beginn noch aus Einzelkarten bestehen. Kommt ein Spieler an die Reihe, darf er sich den kompletten linken Stapel ansehen und entscheiden, ob er ihn haben will oder nicht. In letzterem Fall wird er um eine weitere Karte ergänzt (bzw. um eine Münze, wenn schon drei Karten dort liegen) und der nächste Beuteteil darf begutachtet werden. Sollte auch der letzte nicht zusagen, gibt es nur die nächste Karte vom Nachziehstapel.

Die meisten Karten sind sehr nützlich, beispielsweise in Form von Sonderfähigkeiten, Einmal-Effekten, Goldschätzen, Sammelkarten oder Crewmitgliedern. Einige jedoch haben negative Effekte (z.B. Flüche), und bei manchen hängt es davon ab, wie das eigene Schiff gerade ausgestattet ist. An diesem werden die erhaltenen Karten dann auch ausgelegt, die meisten offen.

Beim großen Entern werden einfach die Summen der Crewstärken mit denen der Nachbarpiraten verglichen. Manche Piraten dürfen im Erfolgsfall Karten stehlen, andere sammeln einfach Gold. Am Ende zählen sämtliche gesammelten Goldmünzen und Punkte auf den Rum-, Relikte-, Geheimnis- und Gegenstandskarten.

Meinung

Praktischerweise lässt sich anhand der Kartenrückseiten erkennen, in welche Kategorie die Beuteanteile fallen. Gerade bei der Crew ist dies meist sehr wertvoll, wenn man kurz vor einer Enterphase sicherstellen möchte, den Kampf auch zu gewinnen, und seinem linken Nachbarn bei der Beuteauswahl nicht noch eine Vorlage geben möchte.

Doch die anderen Kategorien sind ebenso nicht zu verachten. Mit den Sammelkarten lassen sich viele Punkte generieren, wenn man möglichst viele (am besten alle) bekommt. Manche Sorten sind allerdings auch riskant, da nicht alle schon mit der ersten oder zweiten Karte positive Werte erzeugen. Allerdings gibt es nützliche Gegenstände, mit denen sich solchen Problemen entgegenwirken lässt.

Auch das Material überzeugt: Opulente Grafiken prägen nicht nur das Cover, sondern auch Karten und Tableaus, die Gestaltung der Beutestücke ist gut durchdacht. Dennoch kommt es in der ersten Partie zu einigen Nachfragen, die die Kurzübersicht auf der letzten Seite der Anleitung meist schnell beantworten kann.

Fazit

Es sind nicht nur die vielen Entscheidungsmomente, die Sea of Clouds spannend machen, auch die regelmäßige Interaktion durch Effekte und Kaperfahrten sorgt für permanente Alarmbereitschaft. (Es hat schließlich auch niemand behauptet, das Piratenleben wäre einfach -siehe desertierende Crewmitglieder!) Dafür ist Sea of Clouds einfach nur gut -ein kleines Highlight des neuen Jahrgangs, noch dazu in einer kleinen Schachtel und zu einem übersichtlichen Preis erhältlich.


2016-12-19, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
07.12.2016
nicht nur optisch ein Highlight

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