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Datenblatt image
ID 17658

NAOVA


cover
Jahrgang: 2016

Verlag: Amigo [->]
Autor: Jeremie Kletzkine
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2-6

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20

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
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Rezension

Ziel

Naova ist im Kampf zwar eine Null, bei der Auswertung aber die beliebteste Heldin. Vielleicht, weil sie so spacig aussieht? Dabei sind die Stärkevergleiche ("Kämpfe") zwischen den Helden eigentlich das Salz in der Suppe...

Regeln

Jeder Spieler erhält pro Kampf sechs Heldenkarten. Diese verfügen über Kampfstärken von 0 bis 4 und sind in vier Farben erhältlich. Die lilafarbenen können ihre Sonderfähigkeit einsetzen, wenn sie in der ersten Runde gespielt werden, die grünen in der zweiten und die blauen in der dritten. Ausgespielt werden immer gleichzeitig so viele Helden, wie es der Rundennummer entspricht. Jedes Mal wird sofort verglichen, welcher Spieler den stärksten Trupp ins Feld geschickt hat. Sind dies mehrere, treten nur diese Spieler in die nächste Runde. Der Gewinner darf schließlich sämtliche gespielten Karten des Kampfes einsammeln. Sobald die Handkarten nicht mehr aufgefüllt werden können, wird ausgewertet: Jeder gesammelte Held zählt 1 Punkt, Naova sogar 11.

Meinung

"I wanna be a superhero" ertönt es regelmäßig in den Minidiscos der spanischen Urlaubsbunker für All-Incl-Touristen, "big, brave, tough and strong". Bei Naova darf sich der Sieger hinterher "Superheld" nennen -aber hoffentlich verzichtet er dabei auf's Singen. Optisch dürften die bunten Manga-Kreaturen mit ihren überdimensionierten Eierköpfen aber tatsächlich primär Kinder ansprechen. Die klare Farbgestaltung der Karten erleichtert den Spielablauf jedenfalls ungemein, wenn auch die Stärkezahlen nur auf der rechten (falschen) Seite abgebildet sind.
 
Der simple Ablauf lässt zudem nur wenig Interpretationsspielraum. Meist ist man bemüht, farblich passende Charaktere in der jeweiligen Runde zu spielen, um ihre Sonderfähigkeiten nutzen zu können, wobei es sich häufig um Stärkeboni handelt. Es sei denn, man hat einen der beiden Helden, die den Verlierer zum Sieger erklären. In solchen Fällen darf man tatsächlich ein paar Überlegungen anstellen und ein wenig spekulieren. Achtjährige wären hier noch etwas überfordert.


Ob man in einem Kampf eine Chance hat oder nicht, wird durch die Kartenverteilung mehr oder weniger festgelegt. Trivialerweise wählt man diejenigen Farben, die in der aktuellen Runde mit ihren Boni punkten können -sofern man solche hat. Dumm gelaufen, wenn man lauter starke Charaktere für die dritte Runde hat, aber dadurch die erste nicht übersteht.


Doch trotz aller Simplizismen und dem stets frühen Ausscheiden man Naomi Naova Spaß. Man fiebert mit, ob das eigene Team wohl stärker ist und freut sich, wenn ein Kampf gewonnen wird. Die sympathischen Abbildungen tun ihr Übriges, um Gefallen an diesem sinnlosen Gekloppe zu finden. Da gibt es Mumien, Vampire, und was dem Verlag sonst noch so zum Thema "Helden" eingefallen ist. (Huh?) Sogar eine Lara Croft ist zu bewundern.

Fazit

Die Kämpfe bei Naova sind nur schlichte Summenvergleiche, angereichert mit unplanbaren Zwischenfällen. Das chaotische Geschehen ist dennoch irgendwie verdammt sympathisch. Man muss diese Helden einfach gleich in sein Herz schließen.


2016-09-30, Carsten Pinnow (cp)



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LudoPic


Bewertungen
6cp
21.09.2016
Für eine schnelle Klopperei zwischendurch ;)

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