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Datenblatt image
ID 17543

VAMPIRE QUEEN


cover
Jahrgang: 2016

Verlag: Schmidt Spiele [->]
Autor: Wolfgang Kramer
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3-12

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30

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 8.2 von 10
punkte

Score gesamt: 60.5% von 100
score
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Rezension

Ziel

Bei der Karrierepoker-Variante Vampire Queen versuchen die Spieler, alle ihre Handkarten loszuwerden. Doch während die herkömmlichen Vampirkarten dabei sukzessive verschwinden, bleiben die beiden Vampirjäger permanent im Spiel -und sorgen somit für besondere Beachtung.

Regeln

Ein Stich beginnt mit dem Ausspielen beliebig viele Karten gleichen Wertes. Dieser kann nur durch ebenso viele mit einem höheren Wert überboten werden. Die Vampirkönigin (Wert 14) ist nicht nur die höchste Karte, kommt aber auch seltener vor und darf dafür als Joker verwendet werden und somit eine andere Zahl annehmen. Sobald reihum alle gepasst haben, spielt derjenige neu aus, der zuletzt Karten legen konnte.
 
Die beiden beidseitig bedruckten und somit stets gut erkennbaren Vampirjäger (Werte 15, 20) dürfen jedoch nur zu Beginn eines Stiches gelegt werden. In solch einem Fall muss jeder Spieler genau eine Karte legen und derjenige mit dem höchsten Wert den kompletten Stich auf die Hand nehmen. Sobald jemand keine Karten mehr hat, zählen die Werte sämtlicher restlicher Handkarten als Minuspunkte. Nach fünf Runden wird schließlich abgerechnet.

Meinung

Wie schon bei Karrierepoker oder Zoff im Zoo erfordert es etwas Übung, Glück und Fingerspitzengefühl, um zum richtigen Zeitpunkt die passenden Karten zu spielen. Niedrige Werte stören auch weit weniger, als ein paar hohe Handkarten. Die Jäger sollte man grundsätzlich möglichst schnell wieder loswerden. 1er und 2er sind zur Abwehr dringend nötig und dürfen in den ersten Stichen auch ruhig noch gesammelt werden, um sich nicht am Ende einen der beiden noch einzufangen -oder womöglich sogar noch beide.
 
Die Spielerzahl hat einen entscheidenden Einfluss auf Glück und Planung: Zu dritt lässt sich meist mitzählen, wer noch 1er oder 2er Werte auf der Hand hält, woraus sich Schlüsse ziehen lassen. Allerdings hat man dafür auch keine Ahnung, wie die Verteilung der Kartenwerte wohl aussieht. Nur bei voller Besetzung kann man ein Anzahl im Spiel befindlicher Werte einigermaßen abschätzen -ob man sich dies dann merken kann, steht aber auf einem anderen Blatt.

Fazit

Gegenüber dem klassischen Vorbild Karrierepoker punktet Vampire Queen nicht nur mit seiner ansprechenden Gestaltung, sondern bietet auch deutlich mehr taktische Möglichkeiten. Insbesondere der häufige Wechsel zwischen Überbieten und Vampirjäger-Intermezzi sorgt für ständiges Umdenken und Umplanen, für eine zusätzliche Asymmetrie, die dieses Kartenspiel zu einem herausragenden Vertreter seiner Art macht. Unbedingt ausprobieren!


2016-05-20, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
08.05.2016
Ob Cover und Thema wirklich zum Spiel passen, sei aber mal dahingestellt...
8.5Payone
06.12.2016

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