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Datenblatt image
ID 17511

SHAKESPEARE


cover
Jahrgang: 2015

Verlag: Ystari [->]
Autor: RV Rigal
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1-4

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20-90

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ab 13


f5
Bewertung angespielt: 7.5 von 10
punkte

Score gesamt: 59.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

In Shakespeare haben die Spieler nur wenige Tage Zeit, um das beste Theaterstück zu entwickeln und auf die Bühne zu bringen. Sie stellen Handwerker und Schauspieler ein, schneidern Kostüme, bauen die Bühnen-Dekorationen und proben die Aufführung.

Regeln

Ein Tag besteht aus mehreren Phasen. Zuerst wird verdeckt um die Spielerreihenfolge geboten -und zwar mit den maximal fünf Aktionsmarkern. Wer wenig bietet, kommt dadurch zwar früh an die Reihe, hat aber weniger Aktionen zur Verfügung, die nun reihum durchgeführt werden: anwerben einer weiteren Person aus der offenen Auslage (1x/Tag) oder aktivieren einer bereits verfügbaren. Hierbei wird zwischen Schauspielern und Handwerkern unterschieden. Während die Mimen erst in der späteren Probe punkten (-Die meisten haben sich auf einen bestimmten Akt spezialisiert!-), erledigen die Arbeiter verschiedene Dinge. Gewandmeisterinnen erwerben Kostümplättchen, deren Kosten von fünf verschiedenen Farben abhängen (von schwarz=1 bis grün=5) und die sofort permanent einem Schauspieler zugeordnet werden. Analog verfährt der Bühnenbildner mit Dekorationsplättchen, die sofort pyramidenartig auf die eigene Bühne gebaut werden. Wichtig dabei: Die Deko muss symmetrisch angeordnet sein, d.h. links und rechts der Mitte müssen dieselben Farben zu sehen sein. Der Alleskönner wiederum kann wahlweise als Gewandmeister oder Bühnenbildner eingesetzt werden, ist dafür allerdings auch weniger zahlungskräftig.
 
Juweliere erwerben ausschließlich gelbe Kostüme oder Dekorationen, die jedoch beliebig eingesetzt werden dürfen und auch nicht die Symmetrieregel beachten müssen. Die Königin besorgt wahlweise 4 Pfund oder eine zusätzliche Zielkarte. Gehilfen brauchen hingegen als einzige Charaktere nicht aktiviert werden, sondern erhöhen dauerhaft den Wert aller Handwerker um 1. 
 
Erworbene, aber noch nicht zugeordnete lilafarbene Dekorationsplättchen verschlechtern die Stimmung in der Truppe, was früher oder später den Verlust von Geld oder Siegpunkten zur Folge haben kann. Unbeeindruckt davon findet am 4. und 6. (dem letzten) Tag eine Kostümprobe statt, bei der die Spieler für ihre eingekleideten Schauspieler Punkte erhalten -und manchmal auch einen kleinen Abzug. Am Ende werden außerdem noch die Zielkarten ausgewertet und zusätzliche Punkte für gelbe Plättchen verteilt.

Meinung

Weder ausstattungstechnisch, optisch noch mechanisch lässt Shakespeare irgendwelche Wünsche offen. Wie bei Ystari üblich, wurde der Theaterwettbewerb bestens ausgestaltet. Das Spielgefüge ist ausgewogen, die Spieler sind permanent mit planerischen Überlegungen beschäftigt: Wie können die Punktwertungen erfolgreich(er) bestritten werden, welche Farben sollen erworben und wo platziert werden, was ist wann verfügbar und wann sollte man sich Sorgen um die Spielerreihenfolge machen. Das ist eine ganze Menge und trägt über die gesamte Spielzeit.
 
Dennoch will der Funke nicht so recht überspringen. Vielleicht, weil das trockene Thema wenig hipp ist? Oder weil man sich unweigerlich an Rokoko erinnert fühlt? Auch wenn Shakespeare und Rokoko thematisch nicht identisch sind, so wirkt jedoch das ganze Ambiente sehr ähnlich. Doch was bei Rokoko noch als innovativ empfunden wurde, wirkt hier eher antiquiert. Und vielleicht ist es auch nur dieser direkte Vergleich, der Shakespeare über Mittelmäßigkeit nicht herauskommen lassen will. Denn um ein schlechtes Spiel handelt es sich hierbei sicherlich nicht -nur eben um eines, das man eben nicht sofort nochmal spielen möchte. Trotz allem redaktionellen Perfektionismus.

Fazit

Wer Rokoko nicht kennt und sich von Thema und Aufmachung Shakespeares angesprochen fühlt, sollte diesem interessanten Kennerspiel eine Chance geben.


2016-07-08, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5cp
04.07.2016
eigentlich nicht schlecht... aber leider irgendwie auch nicht packend
10RogueTrader
24.07.2016
Die schlechte Bewertung des Vorgängers wird dem Spiel überhaupt nicht gerecht. Shakespeare ist eine hervorragendes Spiel das Spannung bis zum Schluss garantiert. Vor allem zu zweit ein Leckerbissen! Zurecht in den Toplisten der besten Spiele des Jahres 2015.

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