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Datenblatt image
ID 17395

TRAMBAHN


cover
Jahrgang: 2015

Verlag: Lookout Games [->]
Autor: Helmut Ohley
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2-2

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

In München wird Ende des 19. Jahrhunderts die Straßenbahn gebaut. Nach dem Erfolg der Teststrecke wird das Netz weiter ausgebaut. Als Betreiber konkurrierender Gesellschaften wetteifern die Spieler aber nicht nur um lange Strecken und viele Passagiere, sondern verbessern auch ihre Antriebstechnik (Pferd, Dampf, Elektrizität).

Regeln

In ihrem Spielzug müssen die Spieler zunächst ein oder zwei ihrer Handkarten als Passagiere einer der vier Linien (rot, gelb, grün, blau) zuordnen. Danach dürfen sie beliebig viele ihrer restlichen Karten in ihre persönliche Auslage legen, wobei die Zahlenwerte (1-10) in jeder Farbe streng aufsteigend sein müssen. Verbleibende Karten können in Geld konvertiert und abgelegt werden. Damit lassen sich Lokomotiven kaufen (zunächst nur 2er, später 3er und 4er), die Kartenreihe n zugeordnet werden müssen. 
 
Sobald vier Passagiere an einer Linie liegen, werden alle entsprechenden Farbreihen beider Spieler gewertet (Summe Werte multipliziert mit dem Faktor der Lok), die über eine Lokomotive verfügen. Eine einmalige Sonderwertung erfolgt, wenn es gelingt, 8 Karten in eine Reihe zu bekommen. (Dies ist durch den Einsatz neutraler Jokerkarten leicht zu erreichen.) Nach der zehnten normalen Wertung endet die Partie.

Meinung

Das Sammeln von Reihen kann manchmal eine ärgerliche Sache sein. Während die niedrigen Karten nur 1 Punkt wert sind, sind 8er und 9er bereits doppelt so lukrativ -und die seltene 10 bringt gar ganze 3 Punkte. Wer eine Bonuswertung erreichen will, muss jedoch Karten sammeln (um acht Stück zu erreichen) und darf dafür nicht zu viele Lücken lassen. Dumm nur, wenn mehrere Runden hintereinander keine brauchbaren Karten nachgezogen werden. 
 
Allerdings gibt es auch ein permanentes Geldproblem, sodass sich wirklich jede Karte sinnvoll verwerten lässt. Es steht vielmehr die Frage offen, ob es sich manchmal lohnt, eine spezielle Karte nicht abzulegen, sondern auf der Hand zu behalten. Aufgrund der hohen Kosten für die Loks dürfte in den meisten Fällen ein hoher Kartendurchsatz sinnvoller sein. Desweiteren muss auch stets abgewägt werden, welcher Linie Passagiere zugeführt werden und welche Konsequenzen eine Wertung bei beiden Spielern dann hätte.
 
Es lohnt sich jedenfalls nicht, von Anfang an auf teure Lokomotiven zu sparen. Das Geld für eine 4er muss erstmal verdient werden, und meist liegen genügend Karten bereits aus, um wenigstens eine neue 2er davor zu spannen. Sehr erfreulich ist zudem, dass dem Spiel ein dicker Wertungsblock beiliegt.

Fazit

Ganz neu ist es zwar nicht, was bei Trambahn passiert, aber es ist ansprechend umgesetzt und stellt beide Spieler immer wieder vor neue Herausforderungen. Schön, dass es nun endlich auch für nur zwei Spieler ein tolles Eisenbahnspiel gibt.


2016-07-15, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
05.06.2016
Lost Cities war gestern, Trambahn ist heute. Schönes Spiel zu zweit.
7Payone
06.12.2016

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