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Datenblatt image
ID 16944

GREED


cover
Jahrgang: 2014

Verlag: Queen Games [->]
Autor: Donald X. Vaccarino
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2-5

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30

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 6.5 von 10
punkte

Score gesamt: 57.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Donald X. Vaccarino erfand Dominion und wurde damit berühmt. Und reich. Und mächtig. Doch er will mehr -viel mehr! Denn ihn treibt die Gier (engl.: greed), und dabei schreckt er auch vor organisierter Kriminalität nicht zurück. Schwer bewaffnete Gangster machen die Etablissements der Spieler zu Schauplätzen von Blut und Verrat. Und natürlich Geld, denn nur darum geht es am Ende.

Regeln

Das Prinzip ist einfach: Jeder erhält 12 Karten, eine davon wird (gleichzeitig) ausgespielt und der Rest an den Nachbarn weitergereicht. Es gibt drei Sorten von Karten: Gangster, Beteiligungen (Das sind irgendwelche dubiosen Läden, mit denen Geld verdient werden kann.) und Aktionen. Manche haben Kosten (Geld, Gangster oder Beteiligungen), manche erfordern bestimmte Voraussetzungen (z.B. das Vorhandensein von zwei Gangstern). Manche Karten haben Symbole, die andere voraussetzen, manche haben Sonderfunktionen (teilweise mit Bedingung).

Die klassische Geldvermehrung funktioniert über Beteiligungen. Beim Ausspielen erhalten sie einen Gewinnmarker (im Wert von jeweils 10k) -und alle anderen bereits ausliegenden der gleichen Art ebenfalls. Sobald alle Karten ausgespielt sind, gewinnt der reichste Spieler.

Meinung

Auf den ersten Blick sind die Karten etwas verwirrend und ihre Funktionsweisen nicht immer naheliegend. Doch man gewöhnt sich schnell daran und lernt, welch interessante Kombinationen möglich sind. So kann man beispielsweise Mitspieler zum Abwerfen von Investments zwingen, Gewinne verdoppeln oder Karten wieder auf die Hand nehmen. Es gibt hier einiges zu entdecken und auszuprobieren. Auch wenn nicht alles von Erfolg gekrönt sein wird, Spaß macht es trotzdem. Und das Beste daran: Es ist ja quasi alles legal!

Hinzu kommt, dass nie alle Karten im Spiel sind, sodass eine hohe Varianz erreicht wird und sich tolle Strategien oder Kombinationen nicht immer wiederholen lassen. Dennoch wird Greed nie zu komplex, da nur wenige Karten Dauerfunktionen haben, die beachtet werden müssen.

Fazit

Mit Dominion wurde der Autor reich (*hust*) und berühmt, mit Greed würde er es wohl nicht werden. Was schade ist, denn dieser kleine 7-Wonders-Ableger ist herrlich unkonventionell, abwechslungsreich, manchmal auch etwas gemein, aber immer spannend.


2015-03-20, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6.5cp
03.03.2015
Punktabzug für das Design, aber sonst klasse

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