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Datenblatt image
ID 16500

PALMYRA


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: Irongames [->]
Autor: Bernd Eisenstein
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1-5

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45

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 7.5 von 10
punkte

Score gesamt: 59.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Der römische Kaiser ordnet an, dass das Volk geknechtet der Machtbereich weiter ausgedehnt werden müsse. Also entsenden die Spieler ihre Legionen und Censoren, um die Umgebung Palmyras zu unterwerfen und Steuern einzutreiben. Bei diesem Legespiel kommen sowohl vier-, als auch achteckige Plättchen zum Einsatz, die abwechselnd angelegt werden müssen.

Regeln

Beginnend vom Stadtzentrum aus begeben sich die Spieler reihum auf die Reise. Ein Zug besteht meist aus dem Anlegen von zwei Plättchen, die dann sofort von Legion oder Censor bereist werden. Während die Armee neue Plättchen dafür erhält, sammelt der Censor Geld (Steuern) ein, die wiederum gleichbedeutend mit Siegpunkten sind. Gezählt wird auf dieselbe Weise: Je übereinstimmender Landschaftsart (Wüste, Gebirge, ...) zu bereits liegenden Plättchen gibt es 1 Plättchen/Münze, und pro übereinstimmendem Landschaftsmerkmal (Turm, Oase, ...) derer sogar 2.

Nach jedem Censor-Zug darf zudem ein Plättchen umgedreht werden, wodurch sein Tribut künftig noch höher ausfällt. Diesen Bonus erhält er aber nur, sofern dieser geringer als das eigentliche Einkommen ist. Doch auch beim Anlegen gibt es ein paar Kleinigkeiten zu beachten: Es darf überhaupt nur ein einziges Landschaftsfeld mit Merkmal gelegt werden, dafür jedoch bis zu vier Felder gleichzeitig, wenn jegliches Merkmal fehlt.

Sind beide Figuren eingekesselt und somit bewegungsunfähig, besteht als dritte Option die Möglichkeit, sie zu versetzen und nur 1 Plättchen nachzuziehen. Sobald ein Nachziehstapel oder das Geld alle ist, wird der reichste Spieler neuer Statthalter.

Meinung

Landschaftsmerkmale werden in der deutschen Regel als "Begebenheit" bezeichnet, was zunächst etwas irritiert. Die englische Version ist da etwas klarer, denn hier wird von "Feature" gesprochen. Von dieser Spitzfindigkeit einmal abgesehen ist wichtig festzustellen, dass Plättchen mit und ohne Merkmal ungefähr gleich häufig vorhanden sind. Es ist daher meist ratsam, beim Umdrehen nach einem Censor-Zug ein Gelände mit Merkmal zu wählen. Fast immer ist es nämlich besser, zwei statt ein Plättchen zu legen. Dies gilt insbesondere zum Ende der Partie, wenn der Censor ein Mindestmaß eintreiben muss, um den Bonus zu erhalten.

Figuren zu versetzen ist grundsätzlich nur als Not-Zug zu betrachten und sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Man sollte stattdessen immer ein paar Geländetypen zur Auswahl haben, um nicht plötzlich ohne Gelände-Nachschub dazustehen. Doch Vorsicht: Das Spielende kann schneller eintreten als erwartet, und dann nützt es gar nichts, die Dinger gehortet zu haben. Die Devise lautet deshalb: Zu Beginn möglichst viele Plättchen sammeln und sich dabei nicht einbauen lassen, zum Ende hin möglichst viel Geld sammeln ohne dass dabei der Gelände-Nachschub ausgeht.

Fazit

Die richtige Balance zu finden, ist gar nicht so leicht. Die Berechnung des Einkommens dagegen schon, sodass Palmyra tatsächlich leicht zu erlernen ist und dennoch viele taktische Entscheidungen abverlangt. In der Solo-Variante mangelt es ein wenig an Interaktion, die ansonsten für einen kleinen und willkommenen Ärgerfaktor sorgt. Für zwei bis vier Spieler ist Palmyra jedoch eine Oase in der Wüste der vielen Neuheiten.


2014-02-10, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7.5cp
28.01.2014
klein und fein

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