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ID 16155

CV: DAS WAHRE LEBEN


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Jahrgang: 2013

Verlag: Heidelberger Spieleverlag [->]
Autor: Filip Mił
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2-4

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f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
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Rezension

Ziel

"CV" steht für "Curriculum Vitae", den Lebenslauf. Genau dieser muss nämlich geschrieben werden, indem der eigene, fiktionale Charakter durch vier Lebensphasen (Kindheit, junger Erwachsener, mittleres Alter, Greis) begleitet wird. Es werden private wir berufliche Erfolge gefeiert, indem entsprechende Karten erworben werden. Als hauptsächliches Steuerelement fungieren sieben Würfel.

Regeln

Vier Würfel dürfen bis zu drei Mal geworfen werden (Ausnahme: "Pech"-Seiten). Durch bestimmte Errungenschaften kann der Würfelpool auf bis zu 7 Stück anwachsen. Mit den Ergebnissen dürfen bis zu zwei der ausliegenden Karten erworben werden. 3x "Glück" bedeutet freie Auswahl, 3x "Pech" zwingt dagegen zum Abwerfen einer Karte. Die eigene Auslage wird nach den verschiedenen Farben (Lebensziel, Gesundheit, Bildung, Beziehungen, Arbeit, Besitztümer, Ereignisse) sortiert, von denen stets nur die letzte "aktiv" ist und somit ihre jeweilige Sonderfähigkeit (sofern vorhanden) zur Geltung kommt. Wer beispielsweise gerade Frührentner geworden ist, darf keine Jobkarten mehr erhalten. Die auf den aktiven Karten abgebildeten Symbole können zusätzlich zu den Würfeln beim Erwerb eingesetzt werden.

Lässt sich die Auslage nicht mehr vollständig auffüllen, erfolg die Wertung. Es gibt Punkte für möglichst viele Karten der Kategorien Bildung, Beziehungen und Gesundheit, für die Besitztümer gemäß aufgedrucktem Wert sowie für die jeweiligen Lebensziele.

Meinung

So also spielt sich "das wahre Leben" ab? Ach, wenn es denn mal so einfach wäre. Aber leider ist es das nicht, sodass CV sicherlich nicht allzu ernst genommen werden sollte. Allerdings wiederum etwas ernster als Friedemann Frieses Fiese Freunde Fette Feten (2F-Spiele), bei dem der satirische Unterton schon graphisch aus der Schachtel tropfte. CV ist aber auch ernsthafter als das glücksbetonte Spiel des Lebens, dessen unbeeinflussbare Zufallszahlen über den gesamten Werdegang entscheiden.

CV gibt schonungslos eine begrenzte Auswahl von Entwicklungsmöglichkeiten vor, die zudem durch die eigenen Marker und Würfelergebnisse weiter eingeschränkt werden. Es läuft also auf ein thematisch aufgehübschtes, aber tendenziell eher trockenes Sammeln von Karten und Symbolen hinaus, bei dem die erreichbaren Siegpunkte zudem recht genau berechnet werden können. Gegen Ende der Partie ermöglichen die gesammelten Symbole ohnehin so gut wie jede Kombination, sodass die spannendsten Entscheidungen in der Kindheit und frühen Jugend fallen.

Fazit

Das trockene Thema "Lebenslauf" wurde stimmig umgesetzt und vermag im Familienkreis gut zu unterhalten. CV macht umso mehr Spaß, je lockerer mit Kartenerwerb und Punkteberechnung umgegangen wird.


2014-02-03, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
24.01.2014
Kurzfristig eher 8 Punkte, auf Dauer lässt der Reiz jedoch ein wenig nach

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