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Datenblatt image
ID 16043

NAUTILUS


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: Libellud [->]
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2-2

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25

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 5.5 von 10
punkte

Score gesamt: 55.0% von 100
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Rezension

Ziel

Kapitän Nemo sucht einen neuen ersten Maat für sein berühmtes Unterseeboot Nautilus. Wer spielt seine Karten am besten aus und wird erster Offizier?

Regeln

Nachdem der Spielplan zwischen die beiden Spieler platziert wurde, werden die Taucher- und Spezialkarten gemischt und als verdeckte Stapel bereitgelegt. Von den Gebietskarten werden fünf auf die freien Plätze des Spielplans gelegt. Die übrigen Karten bilden den Nachziehstapel.

Jeder Spieler erhält fünf Taucherkarten und eine Spezialkarte. Nun platziert der Startspieler eine seiner Taucherkarten vor eine der Gebietskarten, entweder auf seiner Seite oder auf der Seite des Gegners. Die Taucherkarten beinhalten Werte von 1 bis 14. Bei Rundenende gewinnt der höhere Wert die Gebietskarte. Einige Taucherkarten zeigen auch horizontale oder vertikale Pfeile. Beim Ausspielen einer solchen Karte wird eine Bewegung ausgelöst. In diesem Fall darf der aktive Spieler eine bereits ausliegende andere Taucherkarte auf die gegenüberliegende Seite verlegen (falls diese noch frei ist), oder eine Karte auf ein freies Feld derselben Seite verschieben.

Eine Runde endet, sobald alle zehn Plätze auf beiden Seiten der Nautilus belegt sind. Dann werden die Gebietskarten zugeteilt und die nächste Runde beginnt. Nautilus endet nach der sechsten Runde, wenn der Nachziehstapel der Gebietskarten aufgebraucht ist. Der Spieler mit den meisten Sternen auf seinen Gebietskarten hat dann gewonnen.

Meinung

Nautilus ist ein recht nettes und gutes Spiel, wenn es denn richtig gespielt wird. Die Regeln sind eigentlich nicht schwer, aber leider sorgt die deutsche Anleitung ein bisschen für Verwirrung. Die Bewegungsaktionen sind undeutlich erklärt, bzw. unglücklich übersetzt (wenn man es freundlich ausdrücken will). In der deutschen Version ist immer von einer „weiteren“ Taucherkarte die Rede, während in Englisch die Begrifflichkeit „another“ benutzt wird. In Verbindung mit dem grafischen Beispiel ist die deutsche Anleitung also nicht besonders exakt ausgefallen. Naja … sei´s drum. Genau für solche Unklarheiten gibt es schließlich Spielerezensionen (grins).

Wie ist nun der Spielspaß von Nautilus einzustufen? Antwort: ordentlich bis gut. Mehrheitenspiele bei ausliegenden Karten gibt es zweifellos zuhauf (z.B. Lost Cities, Cäsar und Kleopatra etc.), aber nichtsdestotrotz hat Nautilus ein eigenes Flair, und durch die Spezialkarten ist auch für ausreichend Originalität gesorgt.

Sicherlich ist Nautilus kein innovatives Highlight geworden, aber dennoch ist das Spiel als gelungen anzusehen. Die Bewegungsaktionen sind Garant für überraschende Moves, und genau deshalb sind eine gewisse Tiefe und Spielspaß nicht von der Hand zu weisen. Freunde von dieser Art von Spielen können bei Nautilus durchaus zugreifen, zumal sich der Preis in erträglichen Grenzen hält.

Fazit

Ein Meisterwerk des Kartenspielgenres sollten potentielle Interessenten zwar nicht unbedingt erwarten, aber ein ordentliches/gutes Spiel ist Nautilus allemal. Wer Karten-Mehrheitenspiele mag, kann Nautilus ruhig mal anchecken und sich sein eigenes Urteil bilden.


2013-09-25, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
5.5heavywolf
09.09.2013

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