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Datenblatt image
ID 14716

THE FORGOTTEN PLANET


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Giochix Edizioni [->]
Autor: Michele Quondam
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2-4

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75

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ab 12


f5
Bewertung angespielt: 6.5 von 10
punkte

Score gesamt: 57.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Auf dem Vergessenen Planeten wurden gigantische Mengen der wertvollen Energiekristalle entdeckt! Die Intergalaktische Minenhändlergilde hat größtes Interesse an der Belieferung, sodass ein Wettrennen um die Ressourcen des Planeten entsteht. Metallplatten werden auf der instabilen, aus ätzenden Substanzen bestehenden Oberfläche ausgelegt, die gleichzeitig die Energie für den Antrieb der Arbeitsroboter liefern, die schnellstmöglich mit dem Abbau beginnen sollen…

Regeln

Das Spielfeld ist zunächst nur virtuell vorhanden und wird sukzessive durch das Legen von Bodenplättchen aufgebaut, ausgehend von den Startbasen der Spieler. Diesen stehen pro Runde mindestens drei Energieeinheiten zur Verfügung, die sie für ihre Züge abwechselnd einsetzen oder für die Folgerunde aufsparen können. Mögliche Aktionen:

  • Neuen Roboter auf eigener Basis produzieren (kostet Energie und Rohstoffe)
  • Eigene Roboter insgesamt um bis zu drei Felder fortbewegen (kostet Energie)
  • zusätzliche Basis auf freiem Nachbarfeld errichten (kostet Energie und Rohstoffe) –nicht jedoch direkt neben gegnerischen Basen
  • leeres Bodenplättchen auf Nachbarfeld legen (kostet Energie)
  • Mine bauen (kostet Energie), Würfel bestimmt Farbe der Mine (=Erzsorte)
  • Mauer bauen (kostet Energie und Rohstoff)
  • Mauer mit Roboter verschieben (kostet Energie)
  • Roboter durch Selbstzerstörung vernichten (kostet Energie) –und mit ihm andere Roboter und Mauern auf seinem Feld
  • Rohstoffe verkaufen (kostet Energie)
  • Energie in Rohstoff umwandeln (kostet Energie)
  • „Metall fressen“, d.h. ungelegte Bodenplatte vernichten (kostet Energie)

Am Rundenende wird geprüft, welcher Spieler welche Gebiete kontrolliert. Entscheidend ist hierbei der Abstand jeden Feldes zur nächsten Basis, wobei Mauern blockieren. Gelangen Roboter dabei auf fremdes Territorium, werden sie inaktiv und können in diesem Zustand nicht benutzt werden. Jede von einem Roboter besetzt Mine produziert einen Rohstoff seiner Farbe, Spezialminen erlauben freie Wahl. Eine Partie endet, sobald der Spielbereich komplett mit Plättchen belegt ist oder die letzte Bodenplatte gelegt/zerstört wurde. Neben Siegpunkten für kontrollierte Bodenplättchen und Spezialminen werden diverse Mehrheitsboni (Minen, Robos, Basen) angerechnet. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Meinung

Wenn man sich die Plättchen so anschaut wird schnell klar, weshalb der Planet wohl vergessen wurde: Ihm fehlen nicht nur die nötigen Lebensbedingungen, er ist auch furchtbar unattraktiv. Grautöne dominieren die triste Planetenoberfläche, die nur durch wenige Farbtupfer der Minen und gestrichenen Roboter aufgelockert wird. Die Spielfläche muss durch umgedrehte Bodenplatten abgesteckt werden, um überhaupt navigieren und Abstände einschätzen zu können –dadurch ist es möglich, Spielfelder sehr frei zu definieren und sich nicht nur sklavisch an die Startvorgaben aus der Anleitung halten zu müssen.

Trotzdem fehlt The Forgotten Planet der Reiz, ausprobiert werden zu wollen. Es gibt genügend viele gute Zwei-Personen-Spiele, darunter auch einige mit sehr schönem Material. Hier ist bestenfalls das Science-Fiction-Thema interessant, zumal der Planet bei größerer Spielerzahl immer unberechenbarer –und damit noch unattraktiver!- wird. Wie interessant der Kampf um die Rohstoffe sein kann, offenbart sich erst in der zweiten Spielhälfte, wenn bereits einige Gebiete erschlossen wurden und neuplatzierte Basen (die im Übrigen recht teuer sind) für spielentscheidende Wendungen sorgen können; wenn geschicktes Verschieben von Mauern gegnerische Roboter deaktiviert, Minen übernommen werden und Mehrheiten sich verschieben.

Fazit

Auf diesen abstrakten Planeten muss man sich als Spieler einlassen, denn er bietet weit mehr als es zunächst den Anschein hat. Gerade zu zweit ermöglicht er interessante taktische Winkelzüge, die immer wieder für Aha-Effekte sorgen. Bei mehr Mitspielern wird der Einfluss jedoch verschwindend gering, wodurch der Spielreiz deutlich sinkt. Eigentlich ist The Forgotten Planet daher ein klassisches Zwei-Personen-Spiel -und zwar ein gutes.


2012-01-17, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6.5cp
17.01.2012
nicht h?bsch, aber zu zweit recht interessant

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