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Datenblatt image
ID 14448

HAWAII


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Hans im Glück [->]
Autor: Gregory Daigle
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2-4

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60-90

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 6.7 von 10
punkte

Score gesamt: 57.3% von 100
score
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Rezension

Ziel

Auf Hawaii ist mächtig was los: Da werden Muscheln gesammelt, da wird vor Freude über den schönen Strand getanzt. Damit niemand verhungert, muss zwischendurch zwar auch mal gefischt oder Obst angebaut werden, doch um den Göttern Kanaloa und Laka zu huldigen, bleibt immer noch genügend Zeit.

Die Insel wird aus zehn Feldern zusammengesetzt, auf denen verschiedene Plättchen erhältlich sind. Diese können von den Spielern eingesammelt und an ihren eigenen Bereich (der an Wikinger desselben Verlags erinnert) angelegt werden.

Regeln

In jeder Runde bewegen die Spieler ihre Häuptlingsfigur mehrfach über die Insel. Je weiter das Zielfeld vom Strand entfernt ist, desto mehr Bewegungspunkte müssen dafür ausgegeben werden. Dort angelangt, darf eines der ausliegenden Ortsplättchen zum auf einem separaten Preisplättchen angegebenen Preis erworben und im eigenen Inselbereich ausgelegt werden. So wächst das eigene Dorf und bringt dauerhafte Vorteile, wie beispielsweise zusätzliche Bewegungspunkte (Füße), Geld (Muscheln) oder Siegpunkte.

Doch auch am Strand selbst gibt es Dinge zu erledigen. Dort können die Spielerreihenfolge beeinflusst, gefischt oder eine der kleineren Inseln besucht werden. Je nach Inselchen führt dies zu weiteren Füßen, Muscheln, Früchten oder Punkten. Aber auch zu Hula-Tänzerinnen, Kahunas und Tikis.

Am Ende jeder Runde erfolgt eine Punkte-Wertung, bei der die Spieler werden, die die höchsten Ausgaben hatten. Nach fünf Runden endet die Partie mit einer genaueren Betrachtung der Dörfer aller Spieler. Bei jeder Plättchenreihe wird geprüft, ob sie die amtlich vorgeschriebene durch die gesammelten Tikis vorgegebene Mindestlänge erreicht haben, denn nur dann werden sie gewertet. Es gewinnt, wer am Ende die meisten Punkte sammeln konnte.

Meinung

Hawaii ist so bunt, dass es den Augen fast weh tut. Doch irgendwie passt das farbenfrohe Treiben recht gut zum Image der Südsee-Insel. Trotz aller Farben sind sämtliche Teile und Symbole ausgezeichnet unterscheidbar –dem Grafiker gebührt hierfür ein dickes Lob. Und so bunt wie das Material ist, so gut füllt es mit seinen zahlreichen Plättchen auch den Karton.

Ähnlich vielfältig sind auch die Möglichkeiten der Spieler, die sich ja eigentlich immer nur für eine Bewegung auf der Insel entscheiden müssen. Doch da ihre Figuren jede Runde am Strand starten müssen, sind die weiter entfernten Felder recht teuer und müssen meist innerhalb einer Runde in Etappen angelaufen werden. Wobei auch der Konkurrenzdruck eine Rolle spielt, denn jedes Plättchen gibt es nur ein Mal.

Genauso kniffelig ist auch die Planung für das Dorfwachstum, denn es gibt gleich mehrere wichtige Parameter, die optimiert werden können. Dies im Auge zu behalten, immer genügend Muscheln und Füße zur Verfügung zu haben und außerdem auch noch bei den Wertungen gut abzuschneiden, ist eine echte Herausforderung, bei der leicht ins Grübeln geraten werden kann. Am besten spielt sich Hawaii jedoch, wenn intuitiv vorgegangen wird –dann lässt sich eine Partie im Übrigen auch in knapp unter einer Stunde bewältigen.

Fazit

Hawaii ist bunt und eigentlich recht simpel. Außer bei den regelmäßigen Wertungen, die für ein gutes Abschneiden eine gute Planung erfordern –was letztlich in der Berücksichtigung komplexer Abhängigkeiten resultiert. Für erfahrene Vielspieler ist Hawaii daher ideal.


2012-02-06, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
06.02.2012
laufen, kaufen, bauen und auf viele Randbedingungen achten -eigentlich nix Neues, aber schick umgesetzt
4arnt.kolesza
17.02.2012
Auf der Messe getestet und selbst der Erkl?rb?r ist am Regelwerk verzweifelt! Spiel eher mittelm??ig ...
7.5Fridulin67
13.03.2013
8.5MarkusB
09.05.2013
6Laoghaire
14.05.2013
Schön gestaltet, aber der Funke sprang nicht über.
7UliWolter
25.05.2014

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