Folge angespielt auf Facebook Folge angespielt auf Twitter Folge angespielt auf YouTube angespielt RSS-Feed

   
Datenblatt image
ID 13448

BANGKOK KLONGS


cover
Jahrgang: 2010

Verlag: dlp [->]
Autor: Martin Schlegel
image
2-4

image
60

image
ab 10


Material: hochwertig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: gering
Interaktion: gering
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 6.5 von 10
punkte

Score gesamt: 60.7% von 100
score
Hier bestellen:
Spiele-Offensive.de - Deutschlands größtes Sortiment aus Gesellschaftsspielen




Rezension

Ziel

Dicht an dicht bevölkern kleine Boote die Kanäle (Klongs) Bangkoks. Der schwimmende Marktplatz ist nicht nur Treffpunkt für Händler, auch Diebe treiben sich dort herum. Die Spieler versuchen, ihre Boote an die lukrativsten Plätze des Marktes zu bugsieren und am Ende ein volles Warenlager vorweisen zu können.

Regeln

Die 80 Felder des Spielplans sind in Grüppchen von jeweils vier Plätzen eingeteilt. Reihum setzen die Spieler ein Boot ein, wobei in jeder Gruppe nur drei Plätze besetzt werden dürfen. Ist auf dem Boot kein neutraler Händler abgebildet, darf eine eigene Händlerfigur eingesetzt werden. Außerdem befinden sich auf den Booten noch Körbe, Waren sowie eventuell ein Sonnenschirm.

Jedes Mal wenn ein Schiff mit Schirm gesetzt wird, wandert der „Luk-Phat-Marker“ ein Feld weiter und beschert dem Spieler eine bestimmte Anzahl von Siegpunkten. Erreicht der Marker ein Wertungsfeld, erfolgt sofort eine Markttag-Wertung: Reihum dürfen die Spieler Anlegestellen auswählen, die rundherum belegt sind. Dort erhalten dann alle Figuren dieser vier Boote so viele Punkte, wie sich Körbe auf den Booten befinden. Wer werten lässt, entfernt danach eines seiner eigenen an der Wertung beteiligten Boote und legt es zu seinem Vorrat.

Bei der dritten und letzten Markttag-Wertung werden alle möglichen Wertungen durchgeführt und gegebenenfalls auch neutrale Boote entfernt. Für die Waren der auf diese Weise gesammelten Boote gibt es zusätzliche Siegpunkte: Umso mehr, je mehr gleichartige Waren gesammelt wurden. Es gewinnt, wer nun die meisten Punkte vorweisen kann.

Neben den normalen Booten befinden sich auch neun besondere Schiffe darunter: Diebe, mit denen fremde Boote vom Spielplan entfernt werden dürfen, Aufseher, mit denen Diebe gefangen werden und Garküchen, die bei den Wertungen für doppelte Punkte sorgen. Außerdem stehen jedem Spieler zwei Bewegungskarten zur Verfügung, mit denen eingesetzte Boote um ein Feld bewegt werden können.

Meinung

Im Gegensatz zum Erstlingswerk Lübeck von dlp games kann Bangkok Klongs mit ausgezeichnetem Spielmaterial aufwarten. Dass es im Karton etwas leer aussieht, liegt mitunter aber auch daran, dass auf einen Pappeinsatz verzichtet wurde und stattdessen Ziptüten beiliegen, in denen sowohl die Boote, als auch die Holzfiguren ausgezeichnet aufgehoben sind.

Wer nach den normalen Regeln spielt, erfreut sich eines perfekten Familienspiels, bei dem der Glücksfaktor beim Nachziehen der Boote jedoch nicht zu vernachlässigen ist. Wird der Nachziehstapel jedoch wie als Variante vorgeschlagen zweigeteilt, stört dies nicht mehr. Zwar sind die Garküchen noch immer die wichtigsten (weil punkteträchtigsten) Elemente, doch ist es für die Mitspieler noch wichtiger, jederzeit leere Boote mit eigenen Händlern einsetzen oder auf der Luk-Phat-Leiste die höherwertigen Punktefelder treffen zu können. Trotzdem werden niemals alle eingesetzten Boote auch gewertet oder gar zum Warenlager versetzt –dessen müssen sich die Spieler stets bewusst sein. "Luk Phat" bedeutet übrigens ungefähr so viel wie "viel Erfolg/Gewinn!".

Wer einen Dieb nachzieht, benutzt diesen am besten, um gegen Ende passende Waren zu stehlen. Einen Dieb mittels Aufseher zu nehmen und im nächsten Zug einzusetzen lohnt sich dagegen selten, denn dabei geht schließlich ein ganzer Zug verloren. Unterm Strich lohnen sich die Aufseher eigentlich nur, um mögliche Wertungen der Mitspieler zu verhindern (wenn ein Dieb daran beteiligt wäre).

Fazit

Bei Bangkok Klongs heißt es „Boot einsetzen“ und „nachziehen“. Das ist einfach, schnell erlernt und in jeder Familie spielbar. Und selbst wer bei den Wertungen nicht so gut davon kommt, kann auch bei vier Spielern leicht die 100-Punkte-Grenze durchbrechen und sich wohl fühlen.


2011-01-04, Carsten Pinnow (cp)



[+] Bildergalerie

LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic


Bewertungen
6.5markus
13.12.2010
Ganz nettes Legespiel, man braucht jedoch etwas Gl?ck beim Nachziehen der Schiffchen
7arkadia
27.11.2010
6niggi
31.12.2010
6.5cp
03.01.2011
attraktives Familienspiel

Bewertung abgeben

Um dieses Spiel bewerten zu können, musst Du eingeloggt sein. Für Deine Bewertung erhäst Du Playback-Punkte.
 
Diese Seite wurde insgesamt 8851 mal aufgerufen. Mehr Rezensionen auf unseren Partnerseiten:
partnerpartner partner
    












     

TwfkaL - The website formerly known as Ludoversum