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Datenblatt image
ID 13402

HAGGIS


cover
Jahrgang: 2010

Verlag: Bambus [->]
Indie Boards & Cards [->]
Autor: Sean Ross
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2-3

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45

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ab 13


Material: mittelmässig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: hoch
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 7.3 von 10
punkte

Score gesamt: 58.7% von 100
score
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Rezension

Ziel

Haggis ist ein Stichspiel, bei dem es neben den Kartenwerten auch Punkte für denjenigen gibt, der zuerst alle seine Karten ausspielen konnte.

Regeln

In fünf Farben gibt es Karten mit den Werten von 2 bis 10, die in jeder Runde unter den Spielern verteilt werden. Jeder erhält zudem ein offen ausliegendes Set Bube-Dame-König, das primär als Joker fungiert.

Wer einen Stich macht, darf ausspielen. Entweder Sets (Karten mit gleichem Wert, auch einzeln), Straßen (aufeinanderfolgende Werte der gleichen Farbe, oder Sets davon) oder „Bomben“ (3579 in gemischten Farben, jede Kombi von BDK ohne Dopplung, 3579 einfarbig). Bedient wird dann stets mit der gleichen Kombination von Sets/Straßen, die jedoch höherwertiger sein muss als die jeweils zuletzt gespielte. Bomben bilden eine Ausnahme, denn sie dürfen immer gelegt werden und erzwingen eine Abgabe des Stiches an einen Mitspieler.

Ein Stich endet erst, wenn bis auf einen Spieler alle direkt nacheinander gepasst haben. Eine Runde endet, sobald nur noch ein Spieler Karten auf der Hand hat. Diese erhält der Spieler, der zuerst alle loswurde.

Punkte gibt es für die Punktwerte der gesammelten Stiche, für die noch übrigen Handkarten der Mitspieler sobald die letzte Karte gelegt wird, sowie für Wetten. Gewettet werden darf immer nur zu Rundenbeginn auf den eigenen Rundensieg, die Wetthöhe beträgt wahlweise 15 oder 30 Punkte. Wer seine Wette gewinnt und somit als Erster seine Handkarten loswerden konnte, erhält den Einsatz als Bonus, ansonsten gehen die Punkte an die Mitspieler. Das Spiel endet, sobald eine anfangs vereinbarte Punktsumme von einem Spieler erreicht wurde. Empfohlen werden 250 bis 350 Punkte.

Meinung

Sets, Karten, Bomben, Karten loswerden und Wetten –das klingt schon sehr nach Tichu. Nur dass die Partnerspiel-relevanten Sonderfälle wie Drache, Phönix oder das Schupfen wegfallen. Dieser Eindruck verstärkt sich noch durch das gewählte Design –trotz der leicht schottischen Karo-Muster.

Im Gegensatz zu besagtem Tichu funktioniert bei Haggis jedoch das Spiel zu dritt gut. Um das richtige Gefühl dafür zu bekommen, wann Sets geeigneter sind und wann Straßen, oder wann es sinnvoll ist zu passen um nicht eine vorhandene Kombination auseinander zu reißen, erfordert jedoch gleichermaßen einiges an Übung. Bomben sind beispielsweise mächtige Waffen im Endspiel und oftmals eine gute Basis für eine Wette. Durch die Verwendung von gleichverteilten und offen ausliegenden Jokerkarten ist sichergestellt, dass wirklich jeder Spieler in jeder Runde immer mindestens eine Bombe werfen kann. Gleichzeitig ermöglicht der Mix aus unbekannten Handkarten der Mitspieler und den noch offen liegenden Jokern völlig neue Betrachtungsweisen.

Fazit

Haggis ist nichts anderes als eine für 3 Spieler optimierte Tichu-Variante. Wer sich schon immer geärgert hat, dass sich Tichu vernünftig nur zu viert spielen lässt, packt Haggis aus wenn mal ein Spieler fehlt.


2010-10-11, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
08.10.2010
Nicht ganz so gut wie Tichu -aber fast.
9iceteddi
09.01.2013
Besonders zu 2t klasse
5cantstop74@web.de
23.08.2013

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