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Datenblatt image
ID 11969

TSURO


cover
Jahrgang: 2005

Verlag: Kosmos [->]
Autor: Tom McMurchie
Grafik: Shane Small; Cathy Brigg; Franz und Imelda Vohwinkel

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2-8

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15

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ab 8


Material: mittelmässig
Komplexität: gering
Kommunikation: gering
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 8.6 von 10
punkte

Score gesamt: 70.7% von 100
score
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Rezension

Ziel

Ziel der Spieler ist es, möglichst lange auf dem Spielplan zu bleiben. Dazu müssen Kollisionen mit Mitspielern genauso vermieden werden, wie das vorzeitige Erreichen des Spielfeldrandes.

Regeln

Die Spieler starten an verschiedenen Stellen des 6x6 Felder (bei 2-4 Teilnehmern) bzw. 7x7 Felder (bei 5-8 Teilnehmern) großen Spielfelds, das nach und nach mit Wegekarten belegt wird. Die Wegekarten zeigen je Seite zwei Ausgangspunkte, die über vier verschiedene Wege (dargestellt in Form von Seilen) paarweise miteinander verbunden sind. 

Reihum legt jeder Spieler eines seiner drei Wegekarten an die Position seiner Spielfigur an und setzt diese entsprechend dem gelegten Weg vorwärts. Sollten andere Figuren ebenfalls benachbart sein, müssen diese auch gezogen werden. Anschließend wird eine Wegekarte nachgezogen. Erreicht eine Figur sein Seilende am Spielfeldrand oder kollidiert sie mit einer anderen, scheidet sie aus. Es gewinnt, wer zuletzt auf dem Spielbrett übrig geblieben ist.

Meinung

Die Regeln sind schnell erklärt, schnell verstanden und ermöglichen bereits Siebenjährigen das Mitspielen. Die kleinen Kniffe lernen sie allerdings erst später, die für ein langes Überleben auf dem Tsuro-Plan hilfreich sind. Am wichtigsten ist dabei die Grundstrategie, mit den Plättchen möglichst das größte Gebiet gegen die Mitspieler abzukapseln. Da alle Wege praktisch doppelt genutzt werden können –es sind ja zwei Seile auf jeder Seite!-, kommt es jedoch immer wieder vor, dass durch einen geschickten Zug eine Figur plötzlich auf der anderen Spielplanseite auftaucht. 

Taktische Überlegungen beinhalten auch Sonderfälle. Wer das Glück hat, mit seinem Zug mehrere Figuren zu bewegen, kann seine Mitspieler häufig in die gewünschte Richtung lenken. In allen Fällen ist natürlich auch Glück beim Nachziehen im Spiel. Deshalb sollten gleichartige Plättchen möglichst nicht gesammelt werden, um die Zugoptionen nicht noch weiter einzuschränken.

„Tsuro“ kommt übrigens aus dem Japanischen und bezeichnet dort unter anderem einen kunstvoll gefalteten Papierkranich, der als Symbol für ein langes Leben steht. Dieses ist hoffentlich auch dem Kosmos-Brettspiel beschieden, denn der Spaß am Plättchen legen nimmt auch in der 100. Partie kaum ab.

Fazit

Tsuro begeistert Familien und Vielspieler gleichermaßen mit seiner Leichtigkeit und ist ein ideales Spiel für Zwischendurch, das sogar mit seiner 2-Spieler-Variante zu unterhalten weiß.


2009-08-11, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
26.04.2009
9niggi
26.04.2009
6.5kathrin
26.04.2009
7rolf.gerhard
16.08.2009
10KleinerEsel
03.02.2012
Ein absolutes Lieblingsspiel - egal ob mit wenigen oder vielen Mitspielern.
9.5mueslipapa
17.02.2012
Kommt bei mir auf jeden Fall unter die TOP 10.
8.5MarkusB
13.05.2013
10gaulhuber
11.07.2013
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