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Datenblatt image
ID 12537

WOBBALLY


cover
Jahrgang: 2008

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1-6

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15

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ab 5


Material: mittelmässig
Komplexität: sehr gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: sehr gering
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 5.2 von 10
punkte

Score gesamt: 54.5% von 100
score
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Rezension

Ziel

Ein Turm, der aus mehreren Ebenen instabiler Kugeln besteht –wo gibt’s denn so was? Bei WobBally, dem völlig verrückten Stapelspiel! Allerdings geht es nicht um den Auf-, sondern den Abbau. Wer schafft es, die Kugeln aus dem Turm zu entfernen ohne diesen dabei zum Einsturz zu bringen?

Regeln

In einem K.O.-Verfahren scheiden nach und nach die Spieler aus, bis am Ende nur der Sieger übrig bleibt. In jeder Runde wird der Bälleturm zunächst nach einem festen Muster aufgebaut: Kugeln und Plastikscheiben wechseln sich ab und werden durch ein transparentes Plastikgehäuse „in Form“ gehalten. Sobald dieses gefüllt ist, wird der Aufsatz montiert, der nach dem Stülpen den Standfuß darstellt. Danach kann die Hilfshülle vorsichtig entfernt werden – und siehe da, der Turm steht! Irgendwie.

Reihum muss nun mit Hilfe eines kleinen Stäbchens eine Kugel entfernt werden. Wer dabei den Turm zum Einsturz bringt, beendet die Runde und scheidet aus.

Für das Kugelentfernen gibt es drei Varianten, auf die sich die Spieler zu Beginn einigen können. Bei der einfachsten darf eine beliebige Kugel gewählt werden, bei der zweiten bestimmt ein Farbwürfel, von welcher Farbe die zu entfernende Kugel sein muss. Gibt es im Turm keine Kugel dieser Farbe mehr, hat der Spieler Glück gehabt und braucht überhaupt nicht tätig werden. In der dritten Variante kommt ein zweiter Würfel ins Spiel, der zusätzlich zur Farbe auch die Ebene bestimmt, aus der der Spieler eine Kugel entfernen muss.

Meinung

Optisch ist WobBally gefährlich. Ja, fast schon subversiv, denn der wackelige Turm fordert derart zur näheren Begutachtung auf, dass größte Vorsicht geboten ist. Nach den ersten Experimenten/Partien stellt sich schnell heraus, dass ein schnelles, ruckartiges Stossen erfolgversprechender ist als der Versuch, eine Kugel vorsichtig heraus zu fummeln. Dies mag auch daran liegen, dass die Kugeln nicht ganz rund sind, sondern eher in Form und Farbe Kaugummis ähneln. Kleine Kinder haben deshalb nichts in der Nähe des Spieles verloren!

Unrunde Kugeln tendieren jedenfalls dazu zu suggerieren, leicht herauskommen zu wollen – um dann nach der nächsten Halbdrehung doch plötzlich irgendwo anzustoßen und eine Kettenreaktion auszulösen. Fingerspitzengefühl ist deshalb fehl am Platz, pure Gewalt muss es sein. Allerdings kontrollierte Gewalt, denn schnell trifft Plastikstab oder Finger auch mal mehr als die anvisierte Kugel.

Am leichtesten sind im Allgemeinen die Kugeln der unteren Ebenen zu entfernen. Hier ruht noch genug Gewicht auf dem Rest und verleiht eine gewisse Grundstabilität. Diese ist ganz oben definitiv nicht mehr vorhanden, dort wackelt alles schon beim leichtesten Luftzug bedenklich. Je mehr Würfel verwendet werden, desto unvorhersehbarer wird damit der Verlauf. Andererseits ist das auch abwechslungsreicher als immer nur stupide sich eine beliebige Kugel auszusuchen. Alternativ kann natürlich der Austragungsmodus auch von Runde zu Runde geändert werden.

Der größte Fehler beim WobBally wird jedoch nicht beim Spielen begangen. Sondern beim Aufbau, wenn blauäugigerweise an einem Tisch gespielt werden sollte. Denn wenn der Turm zusammenstürzt, kann die Suche nach den Kugeln durchaus länger dauern, als das eigentliche Spiel zuvor. Deshalb besser gleich auf den Teppich setzen! Der dämpft die widerspenstigen Rundlinge nämlich optimal.

Fazit

Wer Spaß an Geschicklichkeitsspielen hat und sich nicht langweilt wenn er die meiste Zeit nur zuschauen darf (weil er früh ausgeschieden ist), darf gerne zugreifen. WobBally ist mal etwas ganz anderes. Für Kinder ist der wackelige Kugelturm sowieso ein Heidenspaß.


2009-04-12, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5cp
26.04.2009
5.5niggi
19.09.2011

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