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Datenblatt image
ID 15223

TING STIFT


cover
Jahrgang: 2011

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ab 3


f5
Bewertung angespielt: 7.5 von 10
punkte

Score gesamt: 59.0% von 100
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Rezension

Ziel

"Ting" bedeutet in China "hören" und in Deutschland nach Ravensburgers tiptoi und dem Toystick von Noris das nunmehr dritte Hörstift-Produkt auf dem Markt. Im Gegensatz zu seinen beiden Konkurrenten wird der TING von einer Vielzahl von Verlagen unterstützt, z.B. arsEdition, ASS, Brockhaus, Cornelsen, Columbus, HABA, Heel, Kosmos, Langenscheidt, Duden, Sauerländer oder Velber.

Regeln

Für jedes TING-Produkt muss der Stift zunächst mit der passenden Software versorgt werden. Dazu wird er über das mitgelieferte USB-Kabel an einen Computer angeschlossen, der über einen Internetanschluss verfügen muss. Dadurch wird automatisch die Software gestartet, die sich auf dem Stift befindet und nebenbei auch für Systemupdates sorgt. Wird nun das TING-Logo auf der Produktverpackung angetippt, wird sofort die entsprechende Software heruntergeladen und das Cover in der Übersicht angezeigt. Der Stift bietet netto 1,72 GB Speicherplatz, davon belegt jede Datei je nach Aufwand zwischen 10 MB (einfache Kinderbücher) und 200 MB (Wörterbücher). (Allein der dünne Din A6 Katalog benötigt 29 MB...) Wem das nicht reicht, kann auch eigene mp3-Dateien auf den Stick kopieren und diese im Musikmodus anhören. Eine direkte Titelanwahl ist allerdings nicht möglich (und es gibt auch kein Display), lediglich das Wechseln zum nächsten und vorherigen Stück.

Die Funktionsweise des Stifts basiert auf OID-Technologie: Ein kleiner optischer Sensor in der Spitze des Stifts erkennt die für den menschlichen Betrachter ansonsten unsichtbar codierten Daten der Spielpläne und Bücher und löst damit entsprechende Aktionen aus. Der Stift muss zur Benutzung daher immer direkt auf den Spielplan bzw. die Buchseite gehalten werden, bestimmte Aktionsfelder sind zudem farblich gekennzeichnet.

Meinung

Im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten erscheint der TING-Stift optisch deutlich erwachsener: Er fühlt sich nicht klobig an, sondern elegant. Und er sieht auch so aus. Leider offenbart er aber auch ein paar Mängel, die angesichts des hohen Preises mehr als ärgerlich sind. Dies beginnt bei der Inbetriebnahme des Stiftes: Die Software startet nur bei jedem zweiten bis dritten Versuch ordnungsgemäß, und auch die Downloads scheitern oft ohne Fehlermeldung, sodass mehrere Versuche (An-/Ausschalten, Synchronisation wiederholen etc.) notwendig sind. Wer sich davon nicht irritieren lässt, ärgert sich danach über die meist nicht funktionierende Lautstärkeregelung: Trotz hörbarer Betätigung (Tastenklicken) bleibt der Stift auch nach 20 Versuchen noch so laut, dass man ihn weit von sich halten oder abdecken muss. Oder man probiert es eben öfter. Und noch öfter.

Sind die Startschwierigkeiten überwunden, geht der Ärger mit den unglücklich angeordneten Tasten weiter: Wer die Lautstärke regulieren will, drückt automatisch auch die mp3- sowie die An/Aus-Taste. Dass auf einem schmalen Stift wenig Platz ist, darf bitte trotzdem nicht zu derartigen ergonomischen Problemen führen! Fairerweise sei hinzugefügt, dass die mp3-Funktionalität ohnehin nicht mehr als ein netter Gag ist und jedes einfache Smartphone diesbezüglich bereits mehr bietet.

Fazit

Durch die breite Unterstützung vieler Hersteller sollte sich der TING-Stift schnell auf dem Markt etablieren, wenngleich er auch noch viele Kinderkrankheiten besitzt. Seine Stärken besitzt er bei Fremdsprachen-, Wörter- und Liederbüchern.


2012-09-16, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7.5niggi
13.09.2012

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