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ID 18645

SHERLOCK: DAS LABOR


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Jahrgang: 2019

Verlag: abacusspiele [->]
Autor: Martí Lucas Feliu, Josep Izquierdo Sánchez
Grafik: Amelia Sales

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1-8

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60

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 8.0 von 10
punkte

Score gesamt: 60.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Ein Feuer in einem Forschungslabor -sowas kann schon mal vorkommen. Wenn danach aber zwei verbrannte Leichen in einem verschlossenen Raum gefunden werden, dann wirft das Fragen auf. Ein klarer Fall für das Sherlock-Ermittlerteam!

Regeln

Die Spiele der Sherlock-Reihe verwenden das "Q-System", das zwar kooperativ ist, aber bei dem der Austausch von Informationen ausschließlich auf dem Ausspielen von Karten beruht: Wer an der Reihe ist, legt eine seiner Handkarten entweder als relevanten Hinweis offen aus oder wirft sie verdeckt auf den Ablagestapel. Auf diese Weise werden alle Karten ausgespielt. Bis zum Ende müssen jedoch mindestens 6 davon auf den Ablagestapel entsorgt werden.

Anschließend wird über die ausliegenden Fakten und Äußerungen befragter Personen diskutiert und eine gemeinsame Theorie zum Hergang aufgestellt. Danach müssen 10 bis dahin geheim gehaltene Fragen zum Hergang beantwortet werden. Für richtige Antworten gibt es Punkte, für ausgelegte, irrelevante Hinweise Abzüge. Das Gesamtergebnis spiegelt dann die Leistung des Ermittlerteams wider.

Meinung

Wie üblich werden verschiedene Spuren gestreut, die möglicherweise mit dem Tathergang in Verbindung stehen. Von politisch motivierten Gründen über ein Beziehungsdrama bis hin zu irgendwie gelagerten Karriere-Motiven ist so ziemlich alles dabei, was irgendwie in Frage kommen könnte. Zu Beginn der Partie ist noch nicht absehbar, welche dieser Handlungsstränge relevant sind und welche nicht. Dadurch werden mit hoher Sicherheit so einige unbedeutende Karten ausgelegt und wichtige abgeworfen. Das ist aber auch ok, denn schließlich ist dieser Fall als "mittlerer Schwierigkeitsgrad" gekennzeichnet.

Allerdings sind ein, zwei Kernelemente des Tathergangs überhaupt nicht schlüssig. Oder besser gesagt: grob unsinnig. Das Verhalten einer bestimmten Person ist dermaßen unglaubwürdig, dass es kaum möglich sein dürfte, die vollständige Lösung zu finden. Doch trotz dieser Stolpersteine verläuft zumindest der größte Teil der Partie so spannend, wie man es von Sherlock gewöhnt ist. Kleiner Tipp: Die Illustrationen sind wichtig, auch wenn kleine Details manchmal nicht leicht zu erkennen sind.

Fazit

Es ist ärgerlich, dass sich die Auflösung des Falls als derart unglaubwürdig herausstellt. Das Labor ist daher nicht gerade die beste Sherlock-Ausgabe. Wer die Serie mag und komplettieren möchte, hat aber trotzdem seinen Spaß.


2020-04-01, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
13.02.2020
merkwürdiges Verhalten der Täterin, ansonsten aber gut
10Waldelfchen
05.04.2020

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