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Datenblatt image
ID 17947

RUMMY 17


cover
Jahrgang: 2017

Verlag: Piatnik [->]
Autor: Reiner Knizia
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2-6

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20

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Wenn Reiner Knizia ein neues Spiel entwirft, kann man sich zweier Dinge gewisse sein: Erstens sind irgendwie Zahlen im Spiel (und sei es auch nur bei der Abrechnung) und zweitens kommt einem irgendwas irgendwie vertraut vor. Wenn er dann auch noch das beliebte Rommé aufgreift, dürften Überraschungen völlig ausbleiben... oder?

Regeln

Rummy 17 ist zunächst einmal ein klassisches Rommé, bei dem Sets ("Sätze") und Straßen ("Folgen") ausgelegt und Jokerkarten ausgetauscht werden. Allerdings gibt es 5 Farben (rot, gelb, grün, blau, lila) mit jeweils 17 Werten. Wird eine Runde mit einer 17 beendet, werden alle Straf- und Bonuspunkte verdoppelt. Strafpunkte gibt es für verbliebene Handkarten (<10: 1 Punkt, 10-17:  2 Punkte), Bonuspunkte für das Erfüllen der fünf zu Beginn ausgelegten Auftragskarten (z.B. "meiste Sätze", "wenigste Blau", "höchster Dreier"). Dadurch ist es möglich, dass nicht derjenige gewinnt, der die Partie beendet.

Meinung

Da die Joker den Farben zugeteilt sind, lassen sie sich nicht beliebig einsetzen, sondern nur unter bestimmten Randbedingungen. Dazu gehört, dass sie sich nicht im Kartenstapel befinden und auch nicht auf die Hand genommen, sondern nur direkt beim Einsetzen ("melden") oder Anlegen verwendet werden. Wer in einer Farbe also beispielsweise die 3, 4 und 6 auf der Hand hat, kann mit dem entsprechenden Joker (sofern noch frei) auslegen. Dabei wird auch das Risiko eliminiert, bei einem überraschenden Ende eine solche Karte noch auf der Hand zu halten.

Etwas gewöhnungsbedürftig sind die österreichischen Umbenennungen ("Sätze", "Rummy", "melden"), allerdings fällt dies angesichts der sehr kurzen Anleitung auch nicht ins Gewicht. Der Einstieg ist dank kaum veränderter Rommé-Regeln sehr einfach und eine Partie schnell gespielt, sodass es selten bei nur einer bleibt. Mehr Einflussmöglichkeiten als beim herkömmlichen Rommé gibt es allerdings nicht.

Fazit

Rummy 17 ist etwas harmloser als Rommé, da heftige Strafpunkte ausbleiben. Trotzdem stellt es sich als nette Abwechslung heraus, die Rommé-Fans zu schätzen wissen.


2017-10-04, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
19.09.2017
angenehme Rommé-Variante

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