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Datenblatt image
ID 16523

PRIMATE FEAR


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: Gigantoskop [->]
Autor: Peter Hansson
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2-6

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45

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f5
Bewertung angespielt: 9.0 von 10
punkte

Score gesamt: 62.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Was machen vernunftbegabte Spieler, wenn ein wild gewordener Zombie-Affe hinter ihnen her ist, um sie aufzufressen? Klare Sache … sie bauen einen Turm aus Schrott, um den Fängen des Frankenaffen zu entkommen. Und da der Affe immer nur den langsamsten Spieler schnappt, reißt man auch gerne mal den Turm der Mitspieler ein, um diese dem Zombie zum Fraß vorzuwerfen…

Regeln

Die Kletterhöhentafel wird in die Mitte gelegt, und jeder Spieler platziert seine Figur auf das unterste Feld. Die Affenteile und die Frankenaffe-Sammeltafel werden bereitgelegt. Nun erhält jeder Spieler fünf Karten und das Spiel beginnt. Jedes Mal, wenn eine Karte mit dem Affenteilsymbol gespielt wird, kommt ein neues Affenteil auf die Sammeltafel. Sobald alle sieben Teile ausliegen, erwacht der Frankenaffe zum Leben. Seine Figur wird dann auf die Höhe 1 der Kletterhöhentafel gesetzt.

Die erste Phase eines Spielzugs ist das Nachziehen von Karten. Anschließend kann der aktive Spieler mittels Schrottkarten seinen Schrottturm erhöhen oder ihn mit einer Verstärkungskarte unterstützen. Es folgt die Angriffsphase. Der aktive Spieler greift einen Mitspieler mit Angriffskarten an. Der angegriffene Spieler kann sich mit Verteidigungskarten wehren. Gelingt der Angriff, wird das attackierte Turmteil aus dem Spiel genommen. Sofern dadurch ein Loch im Turm entsteht, muss der betroffene Spieler würfeln. Ist das Würfelergebnis gleich oder größer als die Stärke der betroffenen Turm-Schrottkarte, wird diese ebenfalls zerstört und abgeworfen. Gemäß der neuen Turmkonstellation muss auch die Spielerfigur auf der Kletterhöhentafel nach unten gezogen werden.

Nach einem Angriff klettert der Frankenaffe eine Stufe höher. Alle Spieler auf gleicher Höhe oder niedriger als der Zombieaffe werden gekillt und das Spiel ist für sie beendet. Der letzte Überlebende hat dann gewonnen. Falls der Kartenstapel leer gespielt wird oder der Frankenaffe alle noch übrigen Spieler gleichzeitig auffrisst, hat der Frankenaffe gewonnen.

Meinung

Primate Fear ist purer Fun. Und zwar richtig guter Fun! Ähnlich wie bei Friesematenten könnte der Untertitel lauten: „Wir sind nicht hier, um Freunde zu finden“. Natürlich spielt das Glück eine große Rolle, aber in diesem Fall ist das überhaupt nicht schlimm oder störend. Im Gegenteil … so wie bei King Of Tokyo gehört Fortuna zwingend zum Spielspaß. Das soll aber nicht heißen, dass Primate Fear nur aus Glück besteht. Mit mehreren passenden Handkarten sollte der aktive Spieler schon überlegen, welche Schrottkarte er ausspielt und welchen Gegner er angreift. In der Regel richtet sich der Angriff gegen das arme Schwein den Mitspieler, der eh schon ganz unten steht, aber da es auch zusätzlichen Angriffsbonus gegen bestimmte Schrottkarten gibt, kann die Attacke auch durchaus einen Spieler treffen, der damit nicht rechnet.

Kommen wir nun zur Illustration der Aufmachung, die genauso schräg ist wie die Storyline. Herrlich … wer Sinn für „abgespacten“ Humor hat, wird aus dem Grinsen kaum herauskommen. Der Knaller schlechthin sind sicherlich die Körperteile des Frankenaffen, die auf der Sammeltafel total crazy zusammengesetzt werden. Aber auch die Kartenmotive sind schlichtweg genial abgedreht (siehe z.B. Richtrad, Himmelbett, Unheimlicher Laufstall etc.). Sofern dieser Stil den eigenen Geschmack trifft, ist das gesamte Design einfach nur geil :-)

Primal Fear kann auch mit Spank The Monkey kombiniert werden. Die Spieler entscheiden dann vorher, ob sie den Affen verdreschen oder dem Frankenaffen entkommen wollen.

Fazit

Primal Fear ist originell, abgedreht und lustig. Wer gleichermaßen Spiele wie King Of Tokyo und Friesematenten mag, kann hier blind zuschlagen. Spielspaß ist auf jeden Fall vorprogrammiert.


2013-12-20, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
9heavywolf
18.11.2013
klasse Spiel für Leute mit skurrilen Humor :-)

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