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Datenblatt image
ID 11440

OCHSEN SOXEN


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Jahrgang: 2008

Verlag: Nürnberger Spielkarten [->]
Autor: Marco Teubner
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2-4

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Material: mittelmässig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: gering
Interaktion: hoch
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Regeln

Meinung

Die folgende Rezension erschien in ähnlicher Form beim Reich der Spiele.

Ein lautes "Muh!" ertönt über die 5x5 Felder große Weide, als die dürre Hilde ihren Platz zwischen den kräftigsten und schönsten Ochsen der ganzen Gegend einnimmt. Denn sie weiß, dass sie die einzige Kuh in der ganzen Reihe ist und deshalb alle Ochsen einsammeln darf, wenn ihr Spieler eine seiner beiden "Kuhwertungen" bei ihrer Reihe einsetzt. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, dass sie eigentlich nicht das ansehnlichste Rindviech auf der Weide ist. Aber so ist das halt im Leben - das frühe Kälbchen fängt den Stier.

Wobei die Bezeichnung "Stier" sicherlich nicht ganz zutreffend ist, handelt es sich bei Ochsen doch schließlich um kastrierte (männliche) Rinder. Folglich lassen sich die Kühe und Ochsen zeigenden Spielkarten auch nicht vermehren. Und das ist gut so, denn jedem Spieler stehen insgesamt jeweils zehn Viecher mit verschiedenen Werten zur Verfügung - allerdings beschränkt sich die konkrete Auswahl auf übersichtliche fünf Handkarten. Idealerweise bestehen diese aus einer gesunden Mischung aus Männlein und Weiblein in deutlich unterschiedlichen Stärken, sodass ein gewisses Maß an Taktik noch übrigbleibt und nicht etwa eine Karte gespielt wird "weil man nicht anders kann". Da zudem nur ENTWEDER eine Rinder- ODER eine Wertungskarte gespielt werden darf, ist eine zusätzliche Vorausplanung nötig. Spielt man zu viert, kann man natürlich jede Art von Planung vergessen, denn dann regiert die Willkür der Mitspieler.

Dabei ist das Flirtspiel auf der saftig grünen Wiese auch so schon kein triviales Vergnügen, denn der Wertungsmechanismus beruht auf dem Mehrheitenprinzip: Höchste Rindersumme von Geschlecht X erhält alle Rinder von Geschlecht Y. Die 25-Felder-Weide ist also nicht nur dank BSE-geplagter Kühe, vom Abdecker verschmähter Ochsen sowie in den Spielerfarben gehaltenen Zahlenwerten bunt, sondern erfordert zusätzlich ein stetes Rechnen, welcher Spieler denn in welcher Zeile und Spalte gerade mit welchen Geschlechtern vorne liegt, wer vielleicht irgendwo günstig eine Wertung einfahren könnte, oder noch viel schlimmer: wer einem selbst eine Wertung vor der Nase wegschnappen könnte. Kurzum: Ein wenig anstrengend und unübersichtlich.

Doch die dürre Hilde ist ja auch nicht auf die Weide gekommen, um über das tiefe Grün des Rasens zu philosophieren oder relativistische Betrachtungen anzustellen, sondern ganz einfach nur um Spaß zu haben. Und genau mit dieser Einstellung sollten auch wir Viehhirten an Ochsen soxen herangehen, sei das Thema auch noch so aufgesetzt und der Wiederspielreiz für Erwachsene eher gering. Lasset uns einfach Freude haben an den lustigen Rinder(wahn)karten - den grottenschlechten Titel können wir doch ignorieren!

Fazit


2014-09-26, Carsten Pinnow (cp)



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6cp
26.04.2009

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