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Datenblatt image
ID 17384

INHABIT THE EARTH


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Jahrgang: 2015

Verlag: HUCH! & Friends [->]
R&D Games [->]
Autor: Richard Breese
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2-4

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ab 14


f5
Bewertung angespielt: 5.0 von 10
punkte

Score gesamt: 54.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Evolution im Zeitraffer: Bevölkere die Erde und entwickle neue Tierarten! Kämpfe auf sechs Kontinenten um die Vorherrschaft!

Regeln

Auf jeder Kontinenttafel gibt es einen Pfad mit zahlreichen Feldern, über die die Tiere ziehen können. Die 162 Kreaturenkarten sind in verschiedene Klassen (Vögel, Pflanzenfresser, Raubtiere, Primaten, Reptilien, kleinere Säugetiere) und Typen unterteilt. Des Weiteren unterscheiden sie sich in ihren erlaubten Kontinenten und Geländearten (Berge, Grasland, Laubwald, Nadelwald, Regenwald, Wasser, Wüste), manche verfügen zudem über besondere Fähigkeiten.

Wer am Zug ist, kann durch das Ausspielen von Karten eine neue Klasse von Kreaturen erzeugen ("einsetzen"), eine Spezies durch Kreaturen desselben Typs vermehren ("vermehren"), eine Kreatur in eine andere derselben Klasse verändern oder ihnen zusätzliche Fähigkeiten durch neue Symbole verpassen ("anpassen"). Mit der Aktion Aufzucht dürfen weitere Karten gezogen werden, die Bewegung lässt einen Marker auf einem Kontinent voranschreiten.

Durch die Bewegung über die Kontinentalpfade können die Tiermarker Plättchen überschreiten und einsammeln, die später genutzt werden können (z.B. für Bewegung, oder Punkte am Ende). Für das Erreichen eines Schlussfelds gibt es drei Extrapunkte. Das Spiel endet, sobald bei zwei Kontinenten die Schlussfelder erreicht wurden.

Meinung

Bei Inhabit the Earth handelt es sich ganz offensichtlich um ein Zivilisationsspiel ohne Zivilisation Menschen, das auf großes Brimborium um den Mechanismus herum verzichtet. Als solches begeht es den fatalen Fehler, potentiellen Spielern nicht mehr als den initialen Anreiz zu bieten, an solch einer monumentalen Evolutionsgeschichte mitzuwirken. Begonnen wird eine erste Partie jedoch mit dem Studium der Anleitung, und hier befindet sich bereits die größte Hürde. Furchtbar viel Text, noch dazu teilweise umständlich erklärt und schlecht übersetzt (oder leider gar nicht, wie "Menagerie" beispielsweise) und nur wenige, kleine Bilder prägen das Erscheinungsbild. Um sich hier durchzukämpfen, gehört schon einiges an Motivation dazu.

Allerdings sind auch die Illustrationen nicht das Gelbe vom Ei. Das Design von Karten und Tableaus ist zwar funktional, spricht aber niemanden wirklich an. Insbesondere die Tierzeichnungen hätten hübscher ausfallen dürfen. Und wer sich mit den optischen Einschränkungen abgefunden hat, könnte sich schließlich auch noch an der etwas kleinteiligen Plättchenfummelei stören. Im Vergleich zum Rest fällt dies aber eigentlich nicht mehr ins Gewicht.

Spielerisch ist das Geschehen dabei gar nicht so uninteressant -zumindest, wenn man sich für Evolution und Dinosaurier interessiert. Letzteres alleine reicht allerdings nicht, denn die Saurier machen hier nur einen kleinen Teil der Geschichte aus. Eigentlich ist Inhabit the Earth nur ein Wettrennen um die Besiedlung der Kontinente. Allerdings eines, das andere Spiele (z.B. Urland, Triassic Terror) irgendwie reizvoller und spannender hinbekommen haben.

Fazit

Mit suboptimaler Sprachwahl und einer sperrigen und trockenen Anleitung macht Inhabit the Earth den Einstieg völlig unnötig schwer. Dabei hätte das Konzept durchaus Potential gehabt, wenn es etwas liebevoller umgesetzt worden wäre. So bleibt das Besiedlungsprogramm leider eine Simulation für Evolutionsfanatiker eingefleischte Enthusiasten.


2017-07-21, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5cp
14.07.2017
leider nicht besonders schön umgesetzt :(

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