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Datenblatt image
ID 16255

EBBES


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: Palatia Spiele [->]
Autor: Klaus Geis
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3-5

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45

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 7.7 von 10
punkte

Score gesamt: 59.3% von 100
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Rezension

Ziel

„Ebbes“ heißt „etwas“ auf pfälzisch. Beim Stichspiel Ebbes ist „etwas“ von der richtigen Farbe oft entscheidend – doch welche Farbe dies ist, entscheidet sich erst im Laufe einer Runde durch die gespielten Karten. Andere Farben sorgen für weitere Plus- und Minuspunkte.

Regeln

„Trumpf, Plus, Ebbes, Minus, Nix“ heißt die Zauberformel für die fünf Farben. Durch einen speziellen Zahlenstapel wird ein zufälliger Wert festgelegt - die erste (gespielte) Karte mit diesem bestimmt die Trumpffarbe für den Rest der Runde, die nächste die Plus-Farbe, und so weiter. Bereits zugeordnete Farben spielen für die folgenden Kategorien keine Rolle mehr.

Sobald alle Karten gespielt wurden, zählt jede Karte der Plusfarbe einen Punkt, analog gibt es Abzug für die Minusfarbe. Wer weder die wenigsten, noch die meisten Ebbes-Karten gesammelt hat, bekommt weitere 3 Punkte. Im „Basisspiel“ werden 5 Runden mit zehn Karten pro Mitstreiter gespielt, durch Hinzunahme weiterer Regeln kann dies jedoch auch beliebig erweitert werden.

Meinung

„Will ich den Stich, oder nicht?“ lautet die wohl am häufigsten gestellte Frage während einer Partie. Solange die Rollen noch nicht klar verteilt sind, besteht schließlich das permanente Risiko, dass die lieben Mitspieler einem die gesammelten Karten am Ende doch noch als Minusfarbe „reinwürgen“. Es bietet sich daher häufig an, die nächste Rolle (sofern man denn eine passende Karte überhaupt auf der Hand hat) selbst zu bestimmen und möglichen Schaden zu begrenzen.

Da „Plus“ recht schnell vergeben wird, ist zumindest frühzeitig klar, welche Karten sich zu sammeln lohnen. Oft genug werden sie allerdings durch Minus-Karten aufgewogen, sodass „Ebbes“ das Zünglein an der Waage spielt. Wird nur mit den Basisregeln gespielt, bedeutet dies jedoch: Wer einen reinen Ebbes-Stich macht, kann die Punkte dafür schon mal vergessen, da er ziemlich sicher die meisten davon hat. Das geschickte Verteilen der Ebbes-Karten macht daher einen nicht unwesentlichen Teil der Partie aus. Lustig ist auch, wenn ein Spieler so viele Minuspunkte ansammelt, dass er als „Dabbscheedel“ (Doofkopp) für das Ende der Partie sorgt.

Alle Ängste, mit der Anleitung dieses pfälzisch-deutschen Werkes nicht klarzukommen, sind übrigens unbegründet. Sie ist nicht nur in bestem hochdeutsch verfasst, sondern auch gut strukturiert und verständlich. Nur die Zahlen auf den Karten hätten etwas größer und deutlicher ausfallen dürfen.

Zum Schluss noch ein Vorschlag für Viel-Zocker: Als zusätzliche Variante könnte die Bestimmungskarte auch nach jedem Festlegen einer Farbe gewechselt werden. Dabei kann es passieren, dass den hinteren Gruppen (insbesondere Minus und Nix, aber auch Ebbes) überhaupt keine Farbe zugeordnet wird, weil die entsprechenden Zahlen schon vorher alle gespielt wurden. (In der Praxis kommt dies allerdings eher selten vor, da die Spieler ein aktives Interesse daran haben, bestimmte Farben zuzuweisen.)

Fazit

Dieses Stichspiel hat es in sich! Es bietet nicht nur leichten Zugang, sondern auch einiges an taktischen Finessen, die entdeckt werden wollen. Ebbes ist die Überraschung des Jahres.


2013-11-13, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
04.11.2013
tolles Stichspiel
7niggi
04.11.2013
8FrankSpiel
08.01.2014

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