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ID 14342

DIE GULLI-PIRATTEN


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Heidelberger Spieleverlag [->]
Autor: Andreas Pelikan
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2-5

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30-60

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 6.8 von 10
punkte

Score gesamt: 57.5% von 100
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Rezension

Ziel

Zwischen Matsch und Müll hausen die Gulli-Piratten, immer auf der Suche nach wertvollen und leckeren Dingen, die sie in der Kanalisation finden. Jeder Spieler steuert dabei ein eigenes Team haarsträubender Tierchen, die gemeinsam mit ihren drei Gulli-Schiffchen auf Beutezug gehen. Zwar bietet jedes Schiff Platz für bis zu vier Piratten, doch gibt es auf jeder Kaperfahrt stets nur drei Beutestücke zu holen…

Regeln

Wer am Zug ist, darf genau eine Aktion durchführen –im einfachsten Fall einfach zwei Talismannkarten nachziehen. Diese werden benötigt, um eine eigene Figur auf das jeweilige Schiff einsetzen oder dort in der Reihenfolge vorwärts rücken zu dürfen. Doch auch um ein Crewmitglied zum Kapitän zu befördern sind diese Karten notwendig, zusätzlich muss hier allerdings die vorderste Position bereits besetzt sein.

Wer bereits einen Kapitän besitzt, kann mit seinem Schiff kostenlos in See stechen. Dann werden die drei vor dem Schiff offen liegenden Beutestücke an die Crew verteilt: Der Kapitän darf als Erster eines wählen und erhält sogar noch einen Bonuschip dazu, es folgen die anderen Piratten in Reihenfolge. Wer dabei leer ausgeht, darf an Bord sitzen bleiben und auf die nächste Fahrt warten, während alle anderen wieder von Bord gehen.

Sobald sich der Beute-Nachschub dem Ende nähert, endet das Piratten-Abenteuer. Die Werte der Beutestücke werden durch passende Bonuschips dabei teilweise erheblich erhöht: Zu Pommes passt Ketchup, China-Nudeln wollen mit Chili verschärft werden, Burger brauchen Milchshakes, Teddybären und Stoffpuppen einen Papagei und Konserven jede Menge Dosenöffner.

Meinung

Konserven! Konserven sind wertvoll. Allerdings benötigt jede einen eigenen Dosenöffner, was eine effiziente Kapitäns-Planung erfordert. Wer Karten sparen möchte, setzt seine Piratten zunächst ganz hinten auf die Boote, wartet bis andere Spieler hinzukommen und überspringt dann ein oder mehrere Positionen. Das kostet allerdings jedes Mal einen ganzen Zug, der wahrscheinlich besser durch das Nachziehen neuer Karten hätte genutzt werden können. Ärgerlich ist es dagegen, wenn trotz aller Planung der linke Nachbar auf das vorderste Feld zieht und sich ein folgender Spieler den Kapitänsposten sichert.

Durch die zu Beginn zufällig ausgelosten (oder versteigerten) Crewmitglieder kommt ein wenig Abwechslung ins Spiel, denn jeder hat seine Sonderfähigkeiten, die beachtet werden sollten. So sammeln Ratten gleich zwei Schätze (ideal für eine vordere Position), während Kakerlaken grundsätzlich eine Karte weniger bezahlen und somit schneller voran kommen. Kröten eignen sich vor allem für mittlere Positionen, da sie bei der Beuteverteilung freiwillig abstinent und sitzen bleiben dürfen –dies ermöglicht auf uninteressante Rest-Beutestücke zu verzichten. Waschbären sind noch träger, denn sie müssen beim Überspringen auf den Schiffen mit Karten bezahlt werden. Deshalb bietet es sich an, sie als Blocker am besten auf die hintersten Positionen zu schieben. Dort bleiben sie dann möglicherweise sehr lange Zeit hocken. Schnecken bewegen sich ab und zu kostenlos vorwärts, was im Vergleich zu den anderen Tieren aber eine vernachlässigenswerte Fähigkeit darstellt. (Besser ist es, beispielsweise Ratte oder Kakerlake von Fahrt zu Fahrt zu jagen.) Das Wiesel (2 Aktionen) lohnt sich meist erst am Spielende, oder gegebenenfalls wenn zu viele Handkarten gesammelt wurden und ausgegeben werden sollen. Dieser Fall tritt aber selten ein, da Karten praktisch immer Mangelware sind.

Die zugelosten Figuren werden auf farbige Kunststoff-Basen („Color-Clicks“) gesteckt, die die einzelnen Teams sehr gut unterscheidbar machen. Die „Clicks“ halten nicht nur gut, sondern sind auch problemlos wieder entfernbar.

Fazit

Aus dem Gulli dampft die… aber eigentlich ist das völlig egal, denn genau dort fühlen sich die Gulli-Piratten zu Hause. Die Jagd nach den punkteträchtigen Beutestücken erfordert zwar die Ausnutzung bestimmter Sonderfähigkeiten, doch letztlich entscheidet die Punktewertung. Und bei dieser kommt es hauptsächlich darauf an, die passenden Bonus-Chips gesammelt zu haben. Je mehr Spieler teilnehmen, desto geringer wird dabei der Einfluss und der Ärgerfaktor steigt. Dennoch punkten die Piratten mit einem hohen Sympathiefaktor und einem familientauglichen Mechanismus.


2011-12-22, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
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