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Datenblatt image
ID 18038

DER BAUM: GEISTER DES WALDES


cover
andere Namen: L'Arbe
Jahrgang: 2017

Verlag: 2 Geeks [->]
Autor: Simon Harvard
Grafik: Emilien François

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2-4

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45

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 7.5 von 10
punkte

Score gesamt: 59.0% von 100
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Rezension

Ziel

In den Rollen als Waldgeister versuchen zwei bis vier Spieler, den ewigen Baum nach eigenen Vorstellungen erblühen zu lassen. Wer als Erster alle seine Elemente auf dem Baum platziert hat, gewinnt das Spiel.

Regeln

Zunächst wird der Spielplan bereitgelegt und mit allen erforderlichen Utensilien bestückt. Jeder Spieler erhält seine Ast-, Frucht-, Blätter-, Knospen- und Blütenplättchen sowie drei Karten vom Vorratsstapel.

In seinem Zug kann der aktive Spieler entweder zwei Karten vom Vorratsstapel nehmen oder Karten von der Hand ausspielen oder den Baum wachsen lassen. Karten werden in der Regel vom Fluss genommen, wo immer vier Karten offen ausliegen. Das Handkartenlimit beträgt sechs Karten. Durch das Ausspielen von Handkarten kann der Spieler Elemente einer Art auf dem Baum wachsen lassen und/oder einen Waldgeist beschwören, der dem Protagonisten dann einen Vorteil bringt (z.B. weitere Elemente wachsen lassen oder Karten nachziehen). Elemente können nur durch passende Handkarten wachsen, und außerdem müssen bestimmte Wachstumsregeln beachtet werden. Beispiel: eine Knospe wächst nur auf einem Blatt, das auf einem Ast gewachsen ist. Außerdem darf das Blatt noch keine Knospe oder eine Frucht tragen.

Auf diese Weise wächst der Baum permanent weiter, bis irgendwann ein Spieler alle Elemente (=Plättchen) aus seinem persönlichen Vorrat platzieren konnte. Dieser Spieler hat die Partie dann sofort gewonnen.

Meinung

Der Baum – Geister des Waldes ist ein relativ ungewöhnliches Spiel mit einem ungewöhnlichen Thema. Und das ist auch gut so, denn das leicht esoterisch angehauchte Flair macht das Spiel durchaus innovativ und einzigartig.

Der Kernmechanismus des Ganzen ist sicherlich die Ausbaustrategie der eigenen Elemente. Aber bei diesem Ausbauen muss man höllisch aufpassen, dass man den Mitstreitern nicht ungewollt eine Steilvorlage bietet. Es ist daher äußerst ratsam, die (offen ausliegenden) Materialien der Gegner immer im Blick zu haben. Nichtsdestotrotz müssen die eigenen Elemente schließlich verbaut werden, so dass manchmal eine Vorlage unvermeidbar ist. Das geht aber allen Spielern so, und wenn sich die Konkurrenten geschickt anstellen, gleicht sich alles im Laufe einer Partie aus.

Der Baum – Geister des Waldes ist ziemlich atmosphärisch und hat einen gewissen Märchen-Touch, der die Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Hinzu kommt, dass der Aufbau- bzw. Ausbaumechanismus großen Spaß macht, und deshalb kann die Veröffentlichung auch guten Gewissens weiterempfohlen werden. Und zwar sowohl Familien und Gelegenheitsspielern als auch Vielspielern, denn Der Baum spricht eigentlich jede Klientel an.

Fazit

Der Baum – Geister des Waldes ist mal was anderes, und allein schon dieses Merkmal ist ein Sonderlob wert. Hinzu kommen eine leichte Zugänglichkeit und eine angenehm kurze Spieldauer (ca. eine Stunde), so dass unter dem Strich eine redlich verdient gute Wertung dabei herausspringt.


2017-12-18, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
7.5heavywolf
27.11.2017

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