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Datenblatt image
ID 17193

CHRONOS CONQUEST


cover
Jahrgang: 2014

Verlag: Heidelberger Spieleverlag [->]
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2-6

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 5.5 von 10
punkte

Score gesamt: 55.0% von 100
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Rezension

Ziel

Als Sohn des Khronos wetteifern zwei bis vier Spieler um die Gunst des Göttervaters. Um die Prüfung der Zeit zu bestehen, müssen die Kontrahenten ihre Sanduhren geschickt einsetzen, um als Erster 200 Siegpunkte zu erspielen.

Regeln

Zunächst wird der Spielplan in die Mitte gelegt und mit der erforderlichen Anzahl an Karten bestückt. Jeder Spieler erhält abhängig von der Spielerzahl zwei oder drei Sanduhren, und schon kann es losgehen.

Alle Protagonisten spielen gleichzeitig. Die Spieler dürfen ihre Sanduhren auf beliebige Karten platzieren und umdrehen. Sobald eine Sanduhr abgelaufen ist (30 Sekunden), erhält der Besitzer die Karte, sofern keine gegnerische Sanduhr darauf steht. In diesem Fall müssen die beteiligten Spieler frei verhandeln, wer die entsprechende Karte bekommt.

Das Schlachtfeld der Spieler sind die Stapel der Archipel-Karten, bei denen die Inselkarten den Wert 10 bis 100 beinhalten. Außerdem gibt es noch Ungeheuer-, Windrichtungs- und Katastrophenkarten, die verschiedene Auswirkungen haben oder ggf. als Multiplikator dienen. Schließlich gibt es noch Götter- und Stadtkarten, die ebenfalls diverse Aktionen auslösen (z.B. können Karten gestohlen werden oder gegnerische Sanduhren in die Unterwelt verbannt werden).

Chronos Conquest endet, wenn ein Spieler 200 Siegpunkte (oder mehr) ausruft oder er gegebenenfalls zwei Monsterkarten besitzt. Alternativ kann eine Katastrophenkarte das Spiel vorzeitig beenden. In diesem Fall gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.

Meinung

Chronos Conquest beeindruckt zunächst mit einem innovativen und originellen Mechanismus, den man in dieser Form noch nicht kennt. Laut Aussage der Autoren ist Chronos Conquest trotz gleichzeitigem Agieren kein wildes Durcheinander, sondern ein Taktik- und Strategiespiel, das auch für Vielspieler geeignet ist.

Das ist jedoch nur teilweise richtig. Es stimmt, dass Chronos Conquest durchaus taktische und strategische Elemente beinhaltet, aber der relativ große Glücksfaktor und die mega-kurze Spielzeit in Höhe von durchschnittlich fünf Minuten lassen den Wiederspielreiz bei Vielspielern schnell sinken. Bei Familien und Wenigspielern kommt diese Blitzspieldauer jedoch gut an, weshalb Chronos Conquest eher diesem Klientel ans Herz gelegt werden kann.

Hinsichtlich der Spieleranzahl empfiehlt sich Chronos Conquest primär ab vier Spielern. Bei zwei oder drei Kontrahenten kommen sich die Spieler zu wenig in die Quere. Ab vier (bis sechs) Spielern steigt der Spielspaß, und da sich die Mitwirkenden immer wieder auf neue Konstellationen einigen können, nutzt sich das Ganze auch nicht schnell ab. Leider verrutschen in der Hektik oftmals die Karten oder die Sanduhren fallen um, aber das ist schließlich bei vielen turbulenten Spielen der Fall.

Fazit

Chronos Conquest hinterlässt irgendwie einen zwiespältigen Nachgeschmack. Einerseits ist das Ganze erfrischend originell, aber auf der anderen Seite sinkt der Spielreiz von Partie zu Partie (zumindest bei Vielspielern).


2016-01-19, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
5.5heavywolf
06.12.2015

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