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Datenblatt image
ID 17098

AMBER ROUTE


cover
Jahrgang: 2014

Verlag: To Design [->]
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2-4

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45

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

In Amber Route ("Bernsteinstraße") sammeln die Reisenden wertvolle Bernsteine, kämpfen gegen finstere Räuber, Riesen und andere Sagengestalten und nehmen vor Gespenstern Reissaus.

Regeln

Zu Beginn eines Zuges dürfen die Spieler wahlweise eine Hilfskarte ziehen oder einen Eskortenmarker nehmen. Danach können sie sich für einen weiteren Marker entscheiden, mit einem Stück Bernstein zwei zusätzliche Karten kaufen oder ein (kostenlose) bis zwei (-1 Marker) Felder des variabel zusammensetzbaren Spielplans vorwärts ziehen. Nach einer solchen Bewegung wird eine Begegnungskarte aufgedeckt. Die Stärke des Gegners ermittelt sich aus der Anzahl übereinstimmender Symbole, die auch auf den Feldern der Reiseroute abgebildet sind. Für erfolgreiche Auseinandersetzungen dürfen neue Bernsteine, Karten und Marker eingestrichen werden. Karten dienen zur Unterstützung im Kampf (mehr Kampfwürfel), sofern die Landschaft überein stimmt. Durch Abgabe von Markern können die Ergebnisse zudem erhöht werden. Nach einem Kampf kann auch ein Mitspieler angegriffen werden, der sich auf demselben Feld befindet.

Sobald drei Bernsteine gesammelt wurden, wird einer davon gesichert und der Rest abgegeben. Wer das Zielfeld erreicht, erhält 5 Punkte und beendet die Partie. Alle gesicherten Steine sind nun 3 Punkte wert, Abzüge gibt es für die Entfernung zum Ziel.

Meinung

Bei diesem Laufspiel müssen die Spieler mit einigen Tricks klarkommen. Der größte Unsicherheitsfaktor ist dabei das Würfeln, und dies ist bei jedem Kampf, d.h. bei jeder Bewegung erforderlich. Ein paar passende Karten auf der Hand sind daher stets sehr empfehlenswert, doch auch auf ein paar Eskorten sollte nicht verzichtet werden. Kämpfe gegen Mitspieler lohnen sich nur dann, wenn diese wenig Karten auf der Hand haben und sonst nicht schlecht dastehen.

Slavische Mythen prägen das mittelalterliche Design, das zwar irgendwie künstlerisch wertvoll wirkt, jedoch nicht auffallend schön. Ähnlich verhält es sich mit der bislang nur englischsprachigen Anleitung, die manchmal etwas unpräzise, an anderen Stellen sinnlos ausufernd und bisweilen mit trivialen Rechtschreibfehlern gespickt ist. Aber sie glänzt auch nicht mit Fehlern, sodass davon auszugehen ist, dass die deutsche Fassung (zum Zeitpunkt dieser Rezension als Kickstarter-Projekt in der Spieleschmiede) diese Kleinigkeiten auch noch ausbügelt.

Fazit

Zum richtigen Zeitpunkt auch mal zwei Schritte gehen, Karten und Marker maximal sinnvoll einsetzen und extremes Würfelpech meiden -mit dieser Kombination gelingt die abwechslungsreiche Reise, die überraschend spannend verlaufen kann.


2015-02-12, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
11.02.2015
Die Illustrationen gefallen mir überhaupt nicht. Der Mechanismus ist dennoch gut spielbar.

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